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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Mit Spurensuche zum Landessieg

26.09.2011

BARßEL Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 der Realschule Barßel haben am vergangenen Freitagabend im historischen Museum in Hannover den Landes-Siegerpreis im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zum Thema „Ärgernis, Aufsehen, Empörung, Skandale in der Geschichte“ erhalten. Staatssekretär Dr. Stefan Porwol aus dem Niedersächsischen Kultusministerium und Dr. Lothar Dittmer von der Körber-Stiftung überreichten den Preis.

Zu der Ehrung waren aus Barßel Anna-Lena Siefken, Berar Agirmann, Jana Freesemann, Jeannette Kruse, Lena Steinkamp, Michelle Rastedt, Serkan Aydin und Lehrer Rainer Pagel nach Hannover gereist. Neben den Siegerurkunden gab es einen Geldpreis in Höhe von 250 Euro. Die Barßeler Schülergruppe hatte mit ihrem Beitrag „Euthanasie, Empörung im NS-Staat (1936-1945)“ die Jury überzeugt.

Insgesamt beteiligten sich in Niedersachsen 472 Schülerinnen und Schüler mit 158 Beiträgen an dem Wettbewerb des Bundespräsidenten. Bereits vor zwei Jahren hatte eine Schülergruppe der Barßeler Europaschule einen ersten Landessieger im Wettbewerb zum Thema „Helden: verehrt, verkannt, vergessen – Alexander Hess“ erhalten.

Auch jetzt freute sich die Barßeler Autorengruppe über die Auszeichnung. „Das ist ja ganz toll für uns“, meinte Anna-Lena Siefken, die zusammen mit Michelle Rastedt die Auszeichnung entgegennahm. „Ich war ganz schön aufgeregt, als ich auf der Bühne stand“, gestand Rastedt ein.

Vorbildlich habe die Autorengruppe in ihrem Beitrag über „Euthanasie“ im NS-Staat das Wettbewerbsthema „Skandal in der Geschichte“ bearbeitet. In der Bewertung der Jury heißt es: „Methodisch stringent und konsequent in ihrer quellenkritischen Arbeitsweise schaffen sie es, nachvollziehbar mitfühlende Nähe zu entwickeln, statt in nüchternen, distanzierten Wissenschaftsjargon zu verfallen. Stück für Stück tasten sich die Schüler an das Thema Sie beziehen heutige Perspektiven auf ihr Thema ein, positionieren sich deutlich und entwickeln eigene Handlungsoptionen“.

Auf ihrer Spurensuche beschäftigten sich die Realschüler mit Vorgängen in der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen. Einen lokalen Bezug zum Geschichtsthema fand die Gruppe beim Urgroßvater von Jeannette Kruse. Der wurde 1938 in die Psychiatrie in Wehnen eingeliefert und starb dort. In der heutigen Karl-Jaspers Klinik verhungerten zur NS-Zeit 1500 Patienten. Nun hoffen die Schüler auf den Erfolg in der nächsten Runde des Wettbewerbs, denn dann geht es um den Bundessieg.

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