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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Jubiläum: „Mitarbeiter fühlen sich wie zu Hause“

03.07.2010

CLOPPENBURG Rund 300 Mitarbeiter der Caritas-Werkstatt für behinderte Menschen Cloppenburg (WfbM) haben am Freitag mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Kirchen das 25-jährige Bestehen ihrer Einrichtung gefeiert. Bei brütender Hitze im Festzelt am Ostring würdigten zahlreiche Festredner die Verdienste der Einrichtung.

Beginn mit 91 Leuten

Werkstattleiter Dieter Varnhorn ging auf die Entwicklung der WfbM ein. Der 1. April 1985 war für 91 Mitarbeiter der erste Arbeitstag. Im Laufe der nächsten Jahre entwickelte sich die Werkstatt kontinuierlich weiter. Es wurden weitere Gebäude und Hallen angemietet.

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Im Jahr 2001 wurde der zweite Bauabschnitt abgeschlossen, so dass nun alle Mitarbeiter zentral am Ostring untergebracht waren. Zurzeit arbeiten mehr als 240 behinderte Menschen in der Werkstatt. In der Produktion für Automobil-Zulieferer wurden in den vergangenen 20 Jahren rund 14 Millionen Teile verschiedener Sorten gefertigt. Auch die Fahrradwerkstatt machte so manchen Drahtesel wieder flott.

310 Zivildienstleistende

An die 310 Zivildienstleistenden absolvierten in 25 Jahren ihren Dienst in der Werkstatt. „Ich hoffe, dass es uns gelingt, dass der Mensch mit Behinderung weiter im Mittelpunkt steht“, sagte Varnhorn am Ende seiner Rede.

„Alle Menschen sollen gleich behandelt werden. Sie sollen in einer Welt, die stark vom Geiste des Christentums geprägt ist, leben und arbeiten. Wir sind ein guter Verein“, ergänzte der Vorsitzende des Caritas-Vereins Altenoythe, Leo Simon. Der Pfarrer bedankte sich ebenso wie andere Festredner bei Mitarbeitern, Gästen und Nachbarn.

Für Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese hat die WfbM eine große Bedeutung für die Wiedereingliederung von behinderten Menschen. Der Verwaltungschef lobte ausdrücklich auch das gut ausgebildete Personal. „Modernes Management hat auch in der WfbM Einzug gehalten.“ Als Geschenk überreichte der Bürgermeister einen Gutschein für den Besuch des Soestenbades, welches im August fertig gestellt werden soll.

Auch Bernd Lübbe, der seine Grußworte im Namen der Elternvertretung sprach, sagte Dank. „An allen notwendigen Stellen ist das Bemühen, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen, unübersehbar.“ Sein besonderer Dank galt den betreuenden Mitarbeitern: „Sie, liebe Mitarbeiter, sind es, die Tag für Tag mit oftmals psychisch und physisch höchstem Einsatz für unser behinderten Angehörigen da sind und dafür sorgen, dass sie sich sicher und wie zu Hause fühlen.“

Extra T-Shirts

Besonders stolz waren die Mitarbeiter der Werkstatt auf die extra fürs Jubiläum angefertigten T-Shirts. Mit einem Sommerfest nach dem Festakt wurde die Jubiläumsfeier fortgesetzt. Es gab kostenloses Essen und Trinken; mit einem Kran konnten die Besucher die Werkstatt von oben betrachten. Eine Luftballonaktion und Spiele rundeten den Nachmittag ab.

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