• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Modehaus schließt seine Türen

28.03.2015

Ramsloh /Scharrel Der Räumungsverkauf im Modehaus Naber in Ramsloh hat am Donnerstag begonnen und am 29. März findet dort von 13 bis 18 Uhr ein großer Verkaufssonntag statt. Hintergrund ist, dass das traditionsreiche Modehaus seine Türen schließen wird. „Wir hoffen, dass wir bis Ende April alles verkauft haben. Bisher bin ich mit dem Räumungsverkauf sehr zufrieden“ sagt Inhaber Bernd Naber, der das Geschäft seit 36 Jahren führt.

Naber wird im Oktober dieses Jahre 65 Jahre alt. Schon lange habe er sich mit der Zukunft seines Modehauses beschäftigt. „Das geht schon über Jahre. Ich habe es immer wieder rausgezögert. Es ist eine schwere Entscheidung gewesen“, sagt der 64-Jährige. Das Geschäft sei in jüngster Zeit gut gelaufen. Nun möchte der Einzelhandelskaufmann das Geschäft aus Altersgründen und gesundheitlichen Gründen schließen. Einen Nachfolger hat er nicht gefunden. Allerdings, so Naber, bemühe er sich derzeit, die Räume zu vermieten – auch in Teilbereichen.

Angefangen hat die Ära des traditionsreichen Modehauses 1949. Die Eltern von Bernd Naber, Theodor und Helene Naber, hatten ein Textilgeschäft in Hollen gegründet. 1970 sind sie dann aus Platzgründen mit dem Geschäft nach Ramsloh gezogen. Hier bot sich ihnen eine zentrale Lage im Ortskern an der Hauptstraße gegenüber des Rathauses. Theodor Naber verstarb im Jahre 1978. Am 1. Januar 1979 hat Naber die Geschäftsführung übernommen und das Textilhaus bis Mitte der 90er Jahre zusammen mit seiner Mutter weitergeführt. Die mittlerweile 91-Jährige wohnt bei ihm Zuhause. Zusammen mit seiner Schwester kümmert er sich um sie. Das Sortiment ist im Laufe der Zeit immer wieder angepasst worden. Heute gibt es dort Mode für Damen und Herren zu kaufen. Auch eine kleine Wäscheabteilung lässt sich dort finden.

Zusammen mit Bernd Naber gehen auch seine drei langjährigen Mitarbeiterinnen Martina Nebuhr, Heidi Hinrichs und Doris Dannebaum. Sie seien zum Teil woanders schon gut untergekommen, sagt Naber. „Meine Mitarbeiterinnen waren wirklich top. Ich möchte mich bei ihnen herzlich bedanken, dass sie jahrelang mitgearbeitet haben“, sagt er.

Wenn er sein Modehaus geschlossen hat, möchte Naber erst einmal in den Urlaub fahren. Auch überlege er, mehr Fahrrad zu fahren. Ein kleiner Traum von ihm sei es, auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela zu pilgern.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04491 9988 2902
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.