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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Landjugend lädt zum Erntedankfest

15.10.2019

Molbergen Die große Halle im Außenlager der Claas Weser-Ems GmbH an der Hohen Feldstraße im Molberger Gewerbegebiet ist kreativ geschmückt. Alle Vorbereitungen sind getroffen. Am Samstag, 19. Oktober, möchte die Molberger KLJB mit der gesamten Bevölkerung ihr Erntedankfest feiern. Dass allerdings nicht alle Landjugendmitglieder nur die Feierlust antreibt, darauf deutet bereits das Motto hin, wenn es heißt: „Frieden ist eine Frage der Ähre“.

Los geht es am Samstag um 19 Uhr mit dem Erntedankgottesdienst in der geschmückten Halle an der Hohen Feldstraße, der musikalisch vom Musikverein Molbergen begleitet wird. In der Predigt und in den Fürbitten möchten Pfarrer Uwe Börner und die Landjugendmitglieder auch um Wertschätzung der Arbeit in der Landwirtschaft bitten. Dazu wird Börner ein grünes Kreuz, das man seit einiger Zeit häufiger auf Feldern sieht, mitbringen. Diese grünen Kreuze, die einen stillen Protest darstellen, sollen nachdenklich stimmen. Manchmal findet sich darauf auch ein Satz wie: „Erst stirbt der Bauer, dann das Land“.

„Kreuze gehören in unserer Region zur Tradition am Wegesrand. Die grüne Farbe soll bedeuten, dass es noch ein wenig Hoffnung gibt“, erläutert Landwirt Stefan Schlangen, der in Ermke ein solches Kreuz aufgestellt hat. „Gerade am Agrarpaket, das Bundeslandwirtschafts- und Bundesumweltministerium am 4. September verkündet haben, entzündet sich der Zorn der Landwirte. Die Minister beschließen etwas, ohne mit den Landwirten zu reden, ob alles Hand und Fuß hat“, meint der Ermker, der etwa 40 Hektar bearbeitet. „Wenn ich die Dünge-Abstände an den Wasserzügen so einhalten muss, wie es geplant ist, kann ich fünf Hektar nicht mehr düngen“, hat Schlangen errechnet, der sich auch vom Landvolk nur ungenügend vertreten fühlt, da dort zu viele Lobbyisten tätig seien.

Börner mahnt, sich des Wertes der heimischen Landwirtschaft bewusster zu werden. Auch er weiß, dass in einigen Medien vieles geschrieben wird, was der Arbeit der Bauern nicht gerecht wird. „Wir wollen hier zeigen, wie wichtig und gut die Arbeit der Bauern ist“, so der Pastor, der hofft, dass diese Wertschätzung auch durch den Besuch vieler Gäste an diesem Abend demonstriert wird. „Gemeinsam wollen wir nach dem Gottesdienst die Produkte der Bauern genießen“, zeigt Pfarrer Börner seine Vorfreude. Schließlich gebe es an den Ständen leckere Sachen, und auch für gute Getränke und Musik zunächst vom Musikverein Molbergen und dann von DJ Jan Süd sei gesorgt.

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