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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Generalversammlung: Nächstes Treffen schon in sechs Wochen

28.02.2011

CLOPPENBURG Ohne gewählten Vorstand geht der Cloppenburger Schwimmverein (CSV) ins nächste Vereinsjahr. Am Freitagabend endete die gut besuchte Generalversammlung im Hotel Diekgerdes, ohne dass ein neuer Vorstand gewählt werden konnte.

Zur Vorgeschichte: Im Januar 2011 traten alle Vorstandsmitglieder auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung von ihren Ämtern zurück, erklärten sich aber bereit, bis zur nächsten regulären Sitzung die Aufgaben kommissarisch zu übernehmen. Vorangegangen waren erhebliche Auseinandersetzungen mit der Stadtverwaltung um die Frage der zukünftigen Nutzung des Soeste­bades durch den CSV.

Am Freitagabend erklärte die bisherige erste Vorsitzende Cornelia Kalvelage nach einer emotionalen Ansprache ihren endgültigen Rücktritt und machte auch deutlich, dass sie das Amt auch nicht mehr kommissarisch leiten werde. „Wir haben dafür gekämpft, die Sportförderrichtlinien nicht nur zu Lasten der Wassersportvereine zu ändern, sondern eine gerechte Lösung zu suchen. Für mich ist dies nach wie vor eine riesengroße Ungerechtigkeit gegenüber den Vereinen, die städtische Sportstätten kostenlos nutzen und das ohne finanzielle Not in unserer Stadt“, kritisierte Kalvelage die Ankündigung der Stadt, auch weiterhin pro Trainingseinheit einen Euro von jedem jugendlichen und zwei Euro von jedem erwachsenen Sportschwimmer zu verlangen. Sportförderung sei nun einmal nicht zum Nulltarif zu haben, machte sie deutlich und verwies exemplarisch auf die städtische Unterstützung der Fußballvereine.

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Kassenwart Wilhelm Jansgers stellte das auf der Sitzung im Januar verabschiedete Modell zur finanziellen Unterstützung der Sportschwimmer vor. Jeder Schwimmer zahle jährlich je nach Anzahl der Trainingseinheiten einen Betrag von bis zu 120 Euro aus eigener Tasche. Alles was darüber hinaus zu zahlen sei, würden der Verein und der Schwimmer zu gleichen Teilen zahlen. Ein Beispiel: Ein jugendlicher Leistungsschwimmer mit vier Trainingseinheiten in der Woche käme demnach auf eine Belastung von 180 Euro im Jahr. Die 60 Euro, die über dem Betrag von 120 Euro liegen, teilen sich nun Verein und Schwimmer. Folglich zahlen der Aktive 150 Euro und der Verein die übrigen 30 Euro. Diese Regelung gelte aber zunächst nur für das Jahr 2011, da dieses Modell sowohl für den Schwimmer als auch für den Verein mit erheblichen Kosten verbunden sei und man noch immer auf eine einvernehmliche Regelung mit der Stadt hoffe, so Jansgers.

Der CSV wird zunächst von einem kommissarischen Vorstand geleitet, der aus Richard Diekmann (Vorsitzender), Ursula Baumann (Schriftführerin), Marlies Dasenbrock (Sportliche Leiterin), Wilhelm Jansgers (Kassenwart) und Stephanie Thölken (Jugendwartin) besteht. In sechs Wochen muss auf einer erneuten Sitzung ein neuer Vorstand gewählt werden.

  Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft im CSV wurden Heiner Windhaus und Manfred Havermann (nicht anwesend) geehrt. Für seine 55 Jahre währende Treue zum Verein erhielt Anton Stamm eine Auszeichnung.

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