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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Medizin: Neue Hüfte nicht immer nötig

22.02.2011

FRIESOYTHE Hüfte, Schulter, Knie, Hand, Ellenbogen oder Sprunggelenk, alle diese Partien sind anfällig für Verletzungen und für Verschleiß. Die Medizin ist heute so weit, dass es für nahezu alle Gelenkformen künstlichen Ersatz gibt. „Eine künstliche Hüfte oder ein künstliches Kniegelenk ist aber nicht immer sofort nötig“, sagt Dr. Michael Renno, Chefarzt am St.-Marien-Hospital. Es gebe auch zahlreiche alternative Behandlungsmethoden. Er muss es wissen, denn er gehört zu den Mitbegründern des Gelenkzentrums Nord-West, dass am Mittwoch mit einem Gründungssymposium offiziell ins Leben gerufen wird (siehe Info-Kasten). Das Gelenkzentrum wird seinen Sitz im St.-Marien-Hospital haben. Dabei arbeitet das Zentrum mit den Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Friesoythe, Ostrhauderfehn und Dinklage zusammen.

In der Friesoyther Chirurgie werden jährlich rund 50 Knieoperationen vorgenommen und rund 100 neue Hüftgelenke eingesetzt, dazu kommen etwa 30 Eingriffe am Kreuzband. „Allein daran ist zu erkennen, dass wir Experten in diesem Bereich sind“, sagt Dr. Renno. Diese medizinische Kompetenz wolle man durch das Gelenkzentrum bündeln – und auch bewerben: „Was wir leisten können, wollen wir auch zeigen.“ Es gebe nämlich zahlreiche Patienten aus der Region, die Probleme hätten mit ihren Gelenken. „Die wollen wir auch hier behandeln“, so Dr. Renno. Am Mittwoch werden daher nicht nur verschiedene Möglichkeiten der Behandlung und moderne Therapieverfahren in der Behandlung von Arthrosen aufgezeigt, auch die Mediziner stellen sich persönlich vor. „Alle Ärzte stehen für Fragen zur Verfügung“, verspricht der Chefarzt der Chirurgie. In regelmäßigen Abständen sollen dann zwei- bis dreimal im Jahr Fachvorträge zu ausgewählten Themen, zum Beispiel Meniskus oder Schulterchirurgie folgen. Ein Internetportal ist ebenfalls in Planung.

Das Symposium findet am Mittwoch, 23. Februar, ab 18 Uhr im St. Elisabeth-Hauses in Friesoythe statt. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos. Es können auch nur Einzelvorträge besucht werden.

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Programm: 18 bis 18.15 Uhr: Begrüßung 18.15 bis 18.45 Uhr: Behandlung von Knorpelschäden 18.45 bis 19.15 Uhr: Das künstliche Hüftgelenk 19.15 bis 19.45 Uhr: Die schmerzhafte Schulter 19.45 bis 20.15 Uhr: Das künstliche Kniegelenk 20.15 bis 20.45 Uhr: Das schmerzhafte Handgelenk 20.45 bis 21.15 Uhr: Diskussion

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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