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Sicherheit: Neues Gebäude für Polizei gesucht

22.12.2015

Friesoythe Was schon seit Längerem vermutet wurde, ist jetzt offiziell: Die Polizei in Friesoythe ist auf der Suche nach einem neuen Standort für die Wache. Das gab Polizeipräsident Jürgen Kühme am Montag in der Dienststelle an der Meeschenstraße in Friesoythe bekannt.

Mit der Aufwertung von einer Polizeistation zu einem Polizeikommissariat zum 1. Oktober 2015 (die NWZ  berichtete) seien die derzeitigen Räumlichkeiten auf Dauer nicht geeignet. Daher sei es politisch beabsichtigt, die Polizei in Friesoythe „wesentlich besser und angemessener unterzubringen“, überbrachte Kühme die erfreuliche Nachricht. An dem Treffen nahmen auch Günter Schell, Leiter der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, Kommissariatsleiter Heinz Niemann, sein Stellvertreter Wolfgang Derke, Tobias Spils, Leiter des Kriminalermittlungsdienstes, sowie Friesoythes Bürgermeister Sven Stratmann teil.

In den vergangenen Monaten wurde laut Kühme eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass eine Anmietung von neuen Räumen die günstigste Variante sei. Alternativ hätte man das Bestandsgebäude umbauen und erweitern müssen. Anfang des Jahres wird man ein sogenanntes Markterkundungsverfahren einleiten. Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung können sich dann potenzielle Immobilienbesitzer oder Investoren, die ein entsprechendes Gebäude neu errichten wollen, beteiligen.

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Der Umzug sei aus vielerlei Gründen notwendig. Zum einen wurde das Personal in Friesoythe aufgestockt. Waren es vorher 22 Beamte, sind es nunmehr 34 – im gesamten Nordkreis (Friesoythe, Barßel, Bösel, Saterland) sind 43 Beamte eingesetzt. Die Wache in Friesoythe ist seit dem 1. Oktober rund um die Uhr besetzt. Zudem wurde neben dem Einsatz- und Streifendienst ein Kriminalermittlungsdienst eingerichtet. Das führt in dem ohnehin sanierungsbedürftigen Gebäude zu unbefriedigenden Arbeitsbedingungen, die durch einen Umzug deutlich verbessert werden sollen. „Die Weichen dafür sind gestellt“, freute sich Kühme.

Wann ein neues Gebäude bezogen werden könne, konnte Kühme am Montag noch nicht sagen. Günter Schell nahm dann aber doch eine Einschätzung vor: „In zwei Jahren gehe ich in Ruhestand. Den Umzug werde ich bis dahin noch erleben.“

Und was passiert dann mit dem 1889 erbauten und denkmalgeschützten Haus an der Meeschenstraße? Das wird zu einem späteren Zeitpunkt das Land Niedersachsen als Eigentümer entscheiden. Stratmann sagte dazu nur soviel: „Die Stadt Friesoythe hat ein großes Interesse daran, dass dieses historische Gebäude in irgendeiner Art der Öffentlichkeit und somit den Bürgern zugute kommt.“

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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