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Aktualisiert vor 2 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Natur: Neues Zuhause für Störche

23.10.2015

Ramsloh Vorsichtiger Optimismus herrscht bei den Initiatoren zur Ansiedlung von Störchen in Ramsloh-Hollenermoor, dass sich im nächsten Jahr ein Storchenpaar auf dem neu errichteten Horst auf der Naturschutzfläche nördlich des Mühlendamms niederlassen und erfolgreich Nachwuchs aufziehen wird. Bislang war Ramsloh ein weißer Fleck auf der Karte der Storchenbrutgebiete. Doch das soll sich ändern.

Durch den Umbruch von Dauergrünland und die Trockenlegung von Feuchtgebieten hätten Störche ihre Nahrungsgrundlage verloren, heißt es von Seiten der Initiatoren. Wer also Störche in freier Natur erleben möchte, muss sich für den Erhalt seiner Nahrungsflächen einsetzen. Das dachten zumindest die Verantwortlichen für die Aufstellung der Nistplattform: Hermann Rauert, Bernd Brand-Sassen, Josef Kramer und Hans Janssen aus Ramsloh, die das Nest vor Kurzem aufgestellt haben.

Störche brauchen ihren Brutplatz mit Blick auf das Nahrungsrevier. Somit musste der Standort des Nistplatzes sorgsam ausgewählt werden. Und so kam man auf die gemeindeeigenen Flächen entlang der Sagter Ems. Dort waren erst kürzlich für Wiesenvogelarten wie Kiebitz, Bekassine, Große Brachvogel, extensiv zu nutzende Nasswiesen als neue Lebensräume geschaffen worden. Der höhere Wasserstand in den Sommermonaten wurde durch den Einbau von Staubauwerken sichergestellt.

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Die Flächen seien zudem mit Dünge- und Spritzmittelverboten sowie späten landwirtschaftlichen Nutzungsterminen belegt. Sie beheimaten Frösche, Mäuse, Laufkäfer und vielerlei weitere Insekten, die als Nahrungsgrundlage für die Störche dienen.

Mit dem erhofften Stelldichein von Meister Adebar in Ramsloh freuen sich die Verantwortlichen, dass der Ausbau der naturnahen Gestaltung eines Teilbereiches der Sagter-Ems-Niederung Früchte tragen wird und damit einen Beitrag zum Artenschutz leistet. Sie danken der Gemeinde Saterland, die die Standortfläche zur Verfügung stellte, sowie Karl Niemeyer und Thomas Claasen, die Geräte und Material zur Verfügung gestellt haben.

Im kommenden Jahr hoffen die Naturfreunde wieder auf die Unterstützung der Gemeinde. Dann sollen Brutmöglichkeiten für Eisvögel geschaffen werden.

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