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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

SERIE: Nicht selbst gebaut – selbst gestaltet

17.07.2009

BöSEL Selbst gebaut haben sie nicht. Und dass, obwohl Hausherr und Hausherrin anpacken können. Er Schmied, sie Tischlerin. Dennoch haben Alfred und Anja Bullermann das 1981 gebaute Haus erst 1999 gekauft. Gekauft und eben nicht gebaut. Das Haus am Berliner Ring ist sich treu geblieben und hat sich doch verändert. Die ehemalige Garage ist ein lichtdurchflutetes Atelier geworden, das Dachgeschoss nun ausgebaut. Statt über eine schwere steinerne Treppe geht es nun über eine leichte nach oben – geschmiedetes Geländer, hölzerne Stufen.

Das Haus bleibt Projekt

Alfred Bullermann (47), diplomierter Metallgestalter und Schmied, wohnt mit seiner Familie dort. Auch wenn seine Schmiede in Friesoythe ist, wirkt er auch in Bösel. Zusammen mit Ehefrau Anja. „Es ist spannend, wenn man eine gebrauchte Immobilie kauft. Vieles hätten wir anders geplant“, sagt Anja Bullermann. Die 45-Jährige sitzt vor ihrem Haus. Ja, es ist ihr Haus: „Mit der Zeit haben wir uns das Haus so hergerichtet, wie es uns gefällt.“ Die Treppe ist ein Beispiel. Oder die ehemalige Garage. Doch das Haus bleibt Projekt. Immer wieder wird etwas verändert. Die Tannen zum Nachbarn mussten gefällt werden, eine lichte Mauer aus losem Stein und Torf – gehalten von einer grauen, metallenen Konstruktion – ist erst vor wenigen Monaten entstanden. Ob sie mit dem Umgestalten, dem Hand anlegen irgendwann einmal fertig werden? „Ich glaube nicht. Es gibt Phasen, in denen ist das, was da ist, richtig. Doch dann entwickelt sich etwas Neues.“ Anja Bullermanns Augen strahlen.

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Ideen werden umgesetzt

„Stillstand ist der Tod“, singt Herbert Grönemeyer im Lied „Bleibt alles anders“. Er kennt die Familie Bullermann nicht. Und doch passt dieser Satz. „Wer kreativ arbeitet, hat immer Ideen, die dann auch umgesetzt werden müssen.“ Eine Freundin hat den Garten der Bullermanns einmal „Lego-Garten“ genannt – weil so viel passiert. „Das bringt wohl der Beruf mit sich“, sagt Anja Bullermann. Lebenssituationen ändern sich. Mit ihnen auch Äußerliches wie Garten oder Haus.

In Hildesheim kennengelernt

Anja Bullermann hat Alfred während des Studiums kennengelernt. Gestaltung haben sie in Hildesheim studiert. Gestalten: „Das Erdgeschoss soll mal ,Filiale‘ der Schmiede werden. Kunden können dann – fern ab der dreckigen Schmiede – sehen, wie wir in gestaltetem Raum leben.“ Im Haus: Türen haben dünne, nach oben gezogene, sich windende Klinken, der Spiegel im Flur scheint sich von seiner metallenen Ummantelung befreien zu wollen. Vor dem Haus: Tore sind umwuchert von metallenen Ranken, das Regenrohr ist Teil einer Installation.

Anja und Alfred Bullermann haben sich in Bösel niedergelassen. Es sich mit Erik (13) und Edda (7) häuslich eingerichtet. Das Haus ist Teil einer Siedlung, Teil des Berliner Rings. Es passt sich ein. Und fällt doch auf.

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