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Lkw-Anhänger verliert Rad auf der Autobahn
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Aktualisiert vor 31 Minuten.

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Lkw-Anhänger verliert Rad auf der Autobahn

NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Von der Sense bis zum Mähdrescher

22.07.2019

Nikolausdorf Wer die Geschichte der Landwirtschaft vom 19. bis ins 20. Jahrhundert nachvollziehen will, ist beim Oldtimerclub und dem Burnmuseum in Nikolausdorf richtig. Alte landwirtschaftliche Geräte von der Sense über den Mähbinder und Traktoren mit Mähwerk bis hin zu den ersten Mähdreschern sind hier ausgestellt.

Erst kürzlich waren die historischen Maschinen wieder im Einsatz: „Wir haben Gaben gemäht und gebunden und anschließend in Hocken aufgestellt“, berichtet Bernd Emke, Vorsitzender des Oldtimerclubs und des Burnmuseums. Eine Gabe ist ein von Hand zusammengebundener Bündel aus Getreidestängeln, zwölf zusammengestellte Gaben ergeben eine Hocke.

Am kommenden Sonntag, 28. Juli, können diese Hocken und das Burnmuseum, Oldenburger Straße 32, anlässlich des Erntetages ab 10 Uhr besichtigt werden. Dabei gibt es verschiedene Angebote.

Für Gläubige

Der Erntetag beginnt um 10 Uhr mit einem Hochamt. Die Predigt wird von einem der drei Garreler Diakone auf Plattdeutsch gehalten.

Für Sportliche

Nach dem Hochamt geht es gegen mit dem Sensenmähen weiter. „Jeder, der sich berufen fühlt und das Mähen mit der Sense einmal ausprobieren möchte, kann mithelfen“, betont Emke. Nur mit Muskelkraft werden die Teilnehmer hier jedoch nicht weit kommen: Auch die richtige Technik ist wichtig. Auf die Technik kommt es ebenfalls beim Binden der Gaben an. Hier kann auch jeder, der möchte, mithelfen und sich das alte Handwerk zeigen lassen.

Für Oldtimer-Freunde

Nach dem Mähen mit der Sense werden die alten landwirtschaftlichen Maschinen zur weiteren Ernte verwendet. „Die ersten Mäh-Binder und Mähdrescher kommen dann zum Einsatz“, kündigt Emke an. Zudem werden Oldtimer ausgestellt.

Für Kinder

Ein Hüpfburg und eine Spielecke mit Stroh stehen für den Nachwuchs bereit. „Häufig reichen schon einige Strohballen, um Kinder glücklich zu machen. Damit können sie sämtliche Dinge bauen“, weiß Emke.

Für den Magen

Selbstgebackenes Brot sowie Gegrilltes und Kaffee und Kuchen stehen für die Besucher bereit.

Für das Auto

Parkplätze sind laut Emke ausgewiesen: „Viele kommen mit dem Rad, Autofahrer können die angrenzende Weide und die Parkplätze beim Sportplatz nutzen.“

Für umsonst

Die Geschichte vieler Haushalte und des Dorflebens wird im Burnmuseum lebendig. Viele Ausstellungsstücke lassen Erinnerungen aufleben. Der Eintritt ist am Erntetag frei.

Nils Coordes Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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