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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Rettungseinsätze: „Notärzte rund um die Uhr in Bereitschaft“

25.11.2011

FRIESOYTHE Das Krankenhaus „St. Marienstift Friesoythe“ hat am Donnerstag die Kritik des Gehlenberger Arztes Ralph-Peter Venohr am Notarzt-System in Friesoythe zurückgewiesen. Dr. Michael Renno, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Einrichtung, sagte im Gespräch mit der NWZ , dass das Notarzt-System für den Nordkreis in den vergangenen Monaten immer weiter ausgebaut und verbessert worden sei.

Seit gut drei Monaten gebe es eine 24-Stunden-Bereitschaft der Notärzte. Diese Bereitschaft „rund um die Uhr“ werde auf der einen Seite durch Ärzte des Friesoyther Krankenhauses und andererseits durch inzwischen fünf bis sechs niedergelassene Ärzte aus der Region gewährleistet. Auch müsse keiner der Ärzte bei Einsätzen mehr von Zuhause abgeholt werden. Dr. Michael Renno: „Die Ärzte schlafen im Krankenhaus oder auf der DRK-Wache und sind dann sofort einsatzbereit.“ Das stelle einen „Qualitätssprung“ für die Notarzt-Versorgung und das Krankenhaus Friesoythe dar. Nach Angaben von Renno funktioniert dieses System nur in „einer engen Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten“. Nur einer der betroffenen Ärzte aus Friesoythe werde im Ausnahmefall vom Notarzt-Fahrzeug des Deutschen Roten Kreuz (DRK) abgeholt. Dieser Arzt habe am Donnerstag jedoch nach der Kritik von Ralph-Peter Venohr „vorübergehend seine Tätigkeit als Notarzt eingestellt“, erläuterte Dr. Renno.

Dr. Michael Renno verwies auf die „sehr gut ausgebildeten“ Rettungssanitäter des DRK. Sie könnten im Einsatzfall die „Zeitdiskrepanz bis zum Eintreffen des Notarztes kompensieren“. Auch die Notärzte würden für ihre Aufgabe qualifiziert. Renno: „Für den ländlichen Raum sind wir sehr gut versorgt.“ Der von dem Gehlenberger Arzt Ralph-Peter Venohr geschilderte Fall, dass zu Jahresbeginn eine Notärztin in drei Fällen nicht eingesetzt werden konnte, weil sie im Operationssaal des Friesoyther Krankenhauses unabkömmlich gewesen sei, könne „heute eigentlich nicht mehr geschehen“. Renno: „Man darf dabei nicht außer Acht lassen, dass wir allgemein einen Ärztemangel haben.“

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Dr. Michael Renno kündigte für den Jahresanfang 2012 ein Gespräch der Friesoyther Ärzte mit dem für den Rettungsdienst zuständigen Landkreis Cloppenburg an. Dabei werde es um die Optimierung des Notarzt-Einsatzes gehen. Die Diskussion um die Notarzt-Einsätze hatte Ralph-Peter Venohr ausgelöst. Er bemängelte in der NWZ  zu lange Ausrückzeiten für Notärzte. Dabei gehe wertvolle Zeit bei der Unfallrettung und Patientenversorgung verloren.

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Heinz-Josef Laing Friesoythe / Redaktion Münsterland
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