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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Soziales: Ohne Hilfe Arbeit nicht denkbar

05.08.2011

CLOPPENBURG Voll beladen mit dringend benötigten Hilfsgütern ist ein Lastwagen mit Anhänger von Cloppenburg aus in Richtung Osteuropa gestartet. Ziel des Transportes, der von August Hermes, Cloppenburg, Leopold Sommer, Halen, und Dieter Dau, Gütersloh, begleitet wird, ist die rund 1500 Kilometer entfernt gelegene Stadt Stryj in der Ukraine.

Hier leistet eine vor rund zehn Jahren von der inzwischen verstorbenen Cloppenburger Lehrerin Margot Bunte gegründete Privat-Initiative gezielte Hilfe. Inzwischen hat die Initiative in Rita Grave aus Schwichteler eine engagierte Nachfolgerin gefunden, die zusammen mit dem Cloppenburger Ehepaar August und Änne Hermes sowie mit Leopold Sommer, Willi Menne und einem Helferteam Hilfsgüter und Spenden sammelt, um so die größte Not zahlreicher Menschen zu lindern.

„Das ist uns nur möglich durch eine große Spendenbereitschaft vieler Menschen in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta und über deren Grenzen hinaus“, freuen sich Rita Grave und ihre Helfer über die Hilfsbereitschaft. „Absagen sind eher selten“, ergänzt August Hermes. „Es gibt eine ganze Reihe von Einzelpersonen und Firmen, die uns mit Material und Geld unterstützen. Das Autohaus Hannöver in Westeremstek stellt uns die Kraftfahrzeuge zur Verfügung, ohne einen Cent dafür zu verlangen.“

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Die Privatinitiative unterstützt in der Ukraine vorrangig zwei Projekte. Zum einen ist dies eine Internatschule mit etwa 250 zumeist sehbehinderten Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis 18 Jahren aus sehr ärmlichen Verhältnissen. Diese besuchen die Schule bis zur Mittleren Reife und werden dann vielfach als Masseure ausgebildet. Beim zweiten Projekt handelt es sich um eine Geburtsklinik mit 150 Betten, in der in jedem Jahr etwa 1300 Kinder zur Welt kommen. Nach Auskunft des Chefarztes sind nur etwa 20 Prozent der Neugeborenen wirklich gesund. Bei vielen seien auch heute noch die Auswirkungen des Reaktorunglücks in Tschernobyl sowie Mangelernährung deutlich spürbar.

Nach wie vor müssten auch die Angehörigen den kleinen Patienten mit Nahrungsmitteln helfen, da die Versorgung durch das Krankenhaus allein nicht ausreiche. Ohne die Hilfe aus Cloppenburg und Umgebung sei die Arbeit in der Klinik nicht denkbar, sagen die ukrainischen Ärzte und das Pflegepersonal. Die Einrichtung eines einzigen Krankenzimmers nach westeuropäischem Standard würde etwa 1500 Euro kosten, weiß ein Helfer aus der Gemeinde Emstek, der einen Betrag in dieser Höhe aus eigener Tasche zur Verfügung stellte.

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