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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Im Dezember soll alles fertig sein

27.09.2019

Osterhausen Für seine Hochzeit wünscht sich wahrscheinlich jeder gutes Wetter. In Osterhausen musste am Donnerstag aber im Regen Hochzeit gefeiert werden – es war aber auch nur eine sogenannte „Brückenhochzeit“. Seit September 2018 läuft der Brückenneubau über die Sagter Ems, genau auf der Gemeindegrenze der Kommunen Saterland und Barßel. Jetzt wurde die wichtige Brückenplatte aufgelegt.

„Voraussetzung für das Auflegen der Brückenplatte war, dass wir alle Massivbauarbeiten wie das Herstellen der Betonklappen oder das Aufstellen des Leitwerks zuvor erledigen konnten“, sagte Klaus Kieseling am Donnerstag auf der Baustelle, der die Baumaßnahme seitens des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) leitet.

Böse Überraschung im Frühsommer

Eigentlich hätte es aber schon viel früher soweit sein sollen – das Ende der gesamten Baumaßnahme war für Juni/Juli geplant. Doch im Frühsommer gab es eine böse Überraschung. „Die Brückentragelemente sackten ab. Dadurch wurden Verformungen am Bauwerk verursacht“, sagte Kieseling weiter. Um weitere Schäden zu vermeiden, gab der NLWKN eine detaillierte Untersuchung des Baugrunds in Auftrag– die Baustelle wurde vorerst auf Eis gelegt. „Der Boden in diesem Bereich ist schon ein Phänomen. Die Beschaffenheit ist sehr unterschiedlich“, sagt Rainer Wessels vom ausführenden Unternehmen Tiesler Hoch- und Tiefbau.

Insgesamt wurden 13 zusätzliche Pfähle im Fluss aufgestellt, um den Bau der Brücke zu sichern. „Im Kern mussten wir aufgrund der sehr unterschiedlichen Bodenverhältnisse im Baufeld die Tiefgründung nachbessern“, so Kieseling weiter. Am Donnerstag waren sich die Ingenuiere aber einig, dass nun der Fertigstellung der Brücke nichts mehr im Wege steht.

Kosten trägt der Landkreis

Bis Ende November soll der Brückenneubau abgeschlossen werden. Im Dezember sollen, wenn alles nach Plan läuft und die Witterung mitspielt, die ersten Autos wieder über die Klappbrücke rollen – zwölf Wochen nach dem ursprünglichen Termin. In den kommenden Wochen sollen neben weiteren Stahlbauarbeiten auch die erforderlichen Elektroanschlüsse sowie der Motor für den Klappmechanismus angebracht werden.

Danach folgen die Wiederherstellung der verkehrstechnischen Anlagen, die Anschluss- und Markierungsarbeiten im Straßenbau sowie die Herstellung der Grünanlagen. Insgesamt kostet die Baumaßnahme rund zwei Millionen Euro. Einen Großteil der Kosten trägt der NLWKN, aber auch der Landkreis ist an den Kosten des Neubaus beteiligt, denn nach Beschluss des Kreistages erhält die Brücke jetzt einen zwei Meter breiten Fuß- und Radweg.

Der Neubau der Klappbrücke Osterhausen war notwendig geworden, weil die Vorgängerbrücke in einem äußerst schlechten Zustand war.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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