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Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten
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Aktualisiert vor 27 Minuten.

Brand In Ganderkesee
Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten

NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Brückenbau geht in der nächsten Woche weiter

12.07.2019

Osterhausen Fast drei Monate ruhten die Arbeiten am Neubau der Klappbrücke über die Sagter Ems in Osterhausen. In dieser Woche wurden die Arbeiten nun wieder aufgenommen. Grund der Verzögerung: Dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) als Bauherr bereitete der Baugrund Sorgen.

Zusätzliche Untersuchungen zum Baugrund hatten ergeben, dass aufgrund sehr unterschiedlicher Bodenverhältnisse im Baufeld die Tiefgründung nachgebessert werden muss. Dieser Sachverhalt mit großen Unregelmäßigkeiten im Flussbett der Sagter Ems sei im Vorfeld nicht absehbar gewesen. Und das war in der Tat auch wohl so, denn nach Mitteilung der Pressestelle des NLWKN sollen ab der kommenden Wochen die Rammarbeiten zur Ertüchtigung der Brücke Osterhausen beginnen.

Derzeit führt eine Fachfirma aus Westerstede die Kernbohrungen in den Betonboden durch, die für die Rammarbeiten erforderlich sind. Der Durchmesser der Bohrlöcher beträgt 35 Zentimeter. Die Kernbohrungen sind erforderlich zur Aufnahme und Anbindung der Pfähle an die Brückenplatten. Die Diamantbohrkrone geht beim Betonbohren so sanft vor, dass der Bohrkern für eine spätere Analyse des Mauerwerks erhalten bleibt.

Außerdem laufen die Vorbereitungen für die Rammarbeiten. „Die Vorbrückenplatten müssen nicht angehoben werde. Die jetzt zusätzlichen Gründungselemente dienen nur zur Stabilisierung der bereits fertiggestellten Konstruktion“, teilt der Pressesprecher des NLWKN Achim Stolz mit. Die Arbeiten seien außerordentlich anspruchsvoll und dürften daher voraussichtlich circa fünf Wochen anhalten. Dadurch verzögert sich natürlich die Fertigstellung des Brückenensembles. Daher rechnet die Wasserbehörde auch erst im Spätherbst mit der Fertigstellung der Gesamtmaßnahme.

Durch die zusätzlichen Ertüchtigungsmaßnahmen dürften sich auch die Baukosten erhöhen, die zunächst bei Baubeginn mit rund zwei Millionen Euro veranschlagt worden waren.

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