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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Baustopp an der Klappbrücke in Osterhausen

12.04.2019

Osterhausen „Still ruht der See“. Das könnte derzeit getrost auf den Neubau der Klappbrücke in Osterhausen auf der Grenze zwischen den Gemeinden Barßel und Saterland zutreffen. Dabei sind die Betonarbeiten für die Vorbrücken bereits hergestellt. Eigentlich könnten die Brückenteile angebracht werden. Doch die liegen nur ein paar Meter weiter auf einem Grünstreifen und warten auf ihren Einbau. Dabei war eigentlich schon für den Monat März die Montage geplant.

Auf Nachfrage beim Bauherrn, dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), sagte Klaus Kieseling, dass derzeit die Bauarbeiten in der Tat ruhen würden. „Es gibt derzeit einige technische Probleme, die so noch nie aufgetreten sind und von denen man selbst überrascht ist. Derzeit wird versucht, das Problem zu beheben“, sagt Kieseling. In der Tat sei es so, dass die Vorbrückenplatten der Brücke Osterhausen über die Sagter Ems fertig sind und der bewegliche Überbau weitestgehend hergestellt ist. „Dass dennoch im Moment vor Ort kein Baubetrieb herrscht, hängt in erster Linie mit Untersuchungen zum Baugrund zusammen, dessen Tragfähigkeit wir vor Fortsetzung der Arbeiten sicherheitshalber noch einmal gutachterlich überprüfen lassen wollen“, so Kieseling. Der bislang vorgesehene Fertigstellungstermin im Juni wird sich voraussichtlich verschieben.

Der Umfang des zusätzlichen Zeitbedarfs oder auch ein eventueller zusätzlicher Mittelbedarf lassen sich bisher noch nicht beziffern. Der NLWKN bittet hier das betroffene Umfeld um Verständnis. „Bislang gingen die Bauarbeiten sehr gut und zügig voran. Darüber habe ich mich gefreut. Dass nun ein Baustopp herrscht, ist bedauerlich“, meinte die Betreiberin des Restaurants „Simona“, Simona Lind. Das Lokal liegt nur einen Steinwurf von der Klappbrücke entfernt. Nach unbestätigten Informationen der NWZ, soll das technische Problem bei der Brückenplatte liegen. Die Abmessungen sollen nicht stimmen.

Das NLWKN hatte mit einer Fertigstellung gegen Ende Juni gerechnet. Ab dann sollte der Boots- und Autoverkehr wieder in beide Richtungen fließen – die Behelfsbrücke wird dann abgebaut. Zurzeit ist eine Umleitung eingerichtet und ausgeschildert. Die Investitionskosten für den Neubau betragen mehr als zwei Millionen Euro. Einen Großteil der Kosten trägt der NLWKN, aber auch der Landkreis ist an den Kosten des Neubaus beteiligt, denn die neue Klappbrücke in Osterhausen erhält jetzt einen Fuß- und Radweg.

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