• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Verkehr In Petersdorf: Parkstreifen weichen Radweg

13.02.2020

Petersdorf Der Handwerker, der seinen Transporter vor der Bäckerei hält, um ein Brötchen mitzunehmen. Der Gläubige, der zu einer Beerdigung in die Kirche möchte. Die Mutter, die eine Aufführung ihres Schulkindes in der Grundschule verfolgen möchte. Sie alle halten nicht selten auf dem Parkstreifen an der Hauptstraße in Petersdorf. Das könnte bald Geschichte sein.

Die Ortsdurchfahrt in Petersdorf soll 2021 saniert werden. Auf einer Länge von rund 785 Metern wird die K 149 (Hauptstraße) ausgebaut. Die politischen Gremien des Landkreises hatten 2017 entschieden, die Ortsdurchfahrten den Verkehrsbedingungen anzupassen – insbesondere solche, die aufgrund ihrer Konstruktion nicht sanierungsfähig sind. In diesem Zuge soll die Hauptstraße beidseitig der Fahrbahn einen kombinierten Geh- und Fahrradweg mit einer Breite von 2,50 Metern erhalten.

Damit werden Mindestanforderungen geschaffen, die auch die Radwegebenutzungspflicht begründet. Denn Radwege dürfen nur dann als benutzungspflichtig ausgewiesen werden, wenn dies aus Gründen der Verkehrssicherheit oder des Verkehrsablaufes zwingend erforderlich ist und Mindestanforderungen eingehalten sind. Die sind vor allem deshalb notwendig, weil mit der Zunahme von Pedelecs auch die Geschwindigkeiten zunehmen.

Die Konsequenz daraus schmeckt vielen Petersdorfern nicht. Denn ohne zusätzlichen Grunderwerb wird ein Großteil der Parkflächen an der Hauptstraße verschwinden, waren die Petersdorfern auf mehreren Versammlungen informiert worden. Die Parkflächen im Bereich Grundschule, Kirche/Pfarrheim (etwa zu Gottesdiensten oder Beerdigungen) und Bäckerei werden regelmäßig genutzt.

Sollten die Pläne in dieser Form umgesetzt werden, müssten an anderer Stelle Parkflächen geschaffen werden. Wie und in welcher Form das geschehen könnte, ist unklar. Ziel sei aber wohl, soviel Parkfläche wie möglich zu erhalten.

Weiterhin ist vorgesehen, die Fahrbahn innerhalb der Ortsdurchfahrt zu verschwenken. Damit soll der „Ortsdurchfahrtscharakter“ gestärkt werden. Die Mittelinsel im Bereich der Schule soll zudem verschwinden.

Die Baukosten werden nach derzeitiger Schätzung rund 1,8 Millionen Euro betragen und nach den Ortsdurchfahrts-Richtlinien zwischen der Gemeinde und dem Landkreis aufgeteilt. Im Haushalt der Gemeinde Bösel sind 845 000 Euro als Verpflichtungsermächtigung für das Haushaltsjahr 2021 vorgesehen.

Die Gemeinde ist mit der Sanierung des Regenwasserkanals und der Beleuchtung „im Boot“. Der Regenwasserkanal „ist abgängig“, betonte Bürgermeister Hermann Block. Und auch die Straßenbeleuchtung soll in diesem Zuge erneuert werden. Der Ausbau soll voraussichtlich in 2021 erfolgen.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04491 9988 2901
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.