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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Das bedeutet der B-72-Ausbau

09.11.2019

Petersfeld /Thüle Die Bundesstraße 72 soll zwischen Varrelbusch bis nach Friesoythe dreispurig ausgebaut werden. Konkret hat die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lingen nun die Genehmigung erhalten, die Planungen für die 2+1-Variante mit einer wechselseitigen Überholspur aufzunehmen.

„Damit beginnt der ganz ,normale’ Prozess einer Straßenplanung“, teilte Behördenleiter Klaus Haberland auf Anfrage mit. „Zunächst werden Verkehrsuntersuchungen und Kartierungen durchgeführt.“ Auf dieser Grundlage würden dann verschiedene Varianten entwickelt und bewertet. „Dazu gehört auch die Gestaltung der Knotenpunkte“, so Haberland weiter.

Wie schon auf dem bereits in dieser Variante ausgebauten Teilstück zwischen Cloppenburg und Varrelbusch soll auch der langsame und landwirtschaftliche Verkehr von der Bundesstraße herunter und über parallel zur Bundesstraße verlaufende Wirtschaftswege geführt werden. Die müssen in weiten Teilen erst noch gebaut werden.

Zudem müssen Übergänge geplant werden. Im Abschnitt zwischen Cloppenburg und Varrelbusch gibt es zwei Brücken, eine davon wurde neu errichtet im Zuge des 2+1-Ausbaus. Auch über solche Lösungen werden sich die Planer Gedanken machen müssen. Gleiches gilt für das Hotel Landhaus Pollmeyer in Vordersten Thüle. Denn eine direkte Zufahrt wird es auch hier nicht mehr geben. Wie es alternativ geht, zeigt das Beispiel Frischehof Döpke in Varrelbusch.

Grundsätzlich wird es dann keine direkten Zufahrten von Grundstücken mehr zur Bundesstraße geben. Neu gestaltet werden müssen auch die Abfahrten zur Thülsfelder Talsperre. Dort existiert aber schon jetzt eine Verbindung zwischen den Abfahrten parallel zur Bundesstraße.

„Die Ideallösung wäre eine höhengleiche durchgehende 2+1-Verbindung von der A 28 bis nach Cloppenburg“, so Haberland. In diesem Zuge wird auch der Knotenpunkt in Thüle unter die Lupe genommen. So mancher fragt sich vor dem Hintergrund der nun anlaufenden Planungen, ob die seit vergangenem Jahr laufende Sanierung der Bundesstraße zwischen Varrelbusch und Thüle rausgeworfenes Geld sei. Behördenleiter Haberland entgegnet: „Da der Planungsprozess und das erforderliche Planfeststellungsverfahren mehrere Jahre in Anspruch nehmen dürften, war die aktuell durchgeführte Sanierung durchaus sinnvoll, zumal die derzeitigen Fahrstreifen ein Teil des neuen Straßenquerschnitts werden.“ Bis zum Planfeststellungsverfahren dürften in etwa vier bis fünf Jahre ins Land gehen.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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