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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Volksfeste: Polit-Frühschoppen bietet Forum

16.07.2012

EMSTEK Rundum zufrieden zeigte sich der Vorstand des Handels- und Gewerbevereins Emstek mit dem Verlauf des politischen Frühschoppens zum Margarethenmarkt.Fast 200 Besucher waren am Sonntag in das Festzelt gekommen, um über „neue Wege für Emstek“ zu diskutieren.

Aktueller Stand im Fokus

Die offene Podiumsdiskussion zur Moderation von Uwe Haring (Ecopark) bestritten Heinz Janßen (Pilotprojekt Höltinghausen); Landwirt Hermann Kalvelage, Josef Emke als betroffener Grundeigentümer sowie der Unternehmer Franz Wessendorf. Dabei nahmen sie Stellung zum Stand der aktuellen Verkehrsplanung. Fachfragen beantwortete Diplom-Ingenieur Thomas Lehmann (Büro Dr. Schwerdhelm & Tjardes).

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Bürgermeister Michael Fischer (CDU) betonte, die Bürgerbeteiligung sei ein wichtiger Aspekt zukünftiger Verkehrsplanungen. Da die dafür geschaltete Internetplattform kaum Nutzer habe, sei er froh, dass der politische Frühschoppen die öffentliche Debatte ermögliche. Fischer betonte, im Rathaus lägen keine abgeschlossenen Planungen vor. Somit könnten die Teilnehmer des „Runden Tisches“ offen in alle Richtungen diskutieren. Jedoch machte er deutlich, es gebe kaum Fördermittel, und eine Lösung des Verkehrsproblems stelle nur einen Kompromiss dar.

Wessendorf plädierte für die großräumige Umleitung des Durchgangsverkehrs. Er bedauerte, kleine Lösungen zeigten oft nur einen kurzfristigen Effekt, und erinnerte daran, dass der „Runde Tisch“ eine langfristige Lösung des Verkehrsproblems suchen solle: „Jetzt müssen wir die Weichen für die Zukunft stellen.“

Kalvelage betonte, die Ackerflächen seien die Lebensgrundlage der Landwirtschaft. Daher müsse vorsichtig mit den begrenzten Ressourcen umgegangen werden. Er plädierte für einen Ausbau bestehender Straßen, und warnte vor einem voreiligen Bau flächenzerstörender Umleitungen, der nicht wieder rückgängig zu machen sei.

Emke schlug vor, als erste Maßnahme die Ampel in der Ortsmitte abzuschalten, und nur die Fußgängerampeln aktiviert zu lassen. Mit dem Abschalten der „Verkehrsflussbehinderungsanlagen“ würde die Situation im Ort erheblich entkrampft , zeigte sich Emke sicher. außerdem liegen seiner Auffassung nach nicht genügend verlässliche Zahlen zum Verkehrsaufkommen vor, um weitreichende Entscheidungen treffen zu können.

Mehr Tempo-30-Zonen

Janßen zog eine erste positive Bilanz der neuen Tempo-30-Zone. Er betonte, die Initiative habe das Wohl der ganzen Gemeinde im Blick. Janßen schlug die Erweiterung der verkehrsberuhigten Zone bis in den Ort Emstek vor. Zudem votierte er für eine weiträumige Umleitung des Schwerlast- und Durchgangsverkehrs über Autobahnen.

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