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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Kreissportbund In Cloppenburg: Lehrgänge nicht korrekt abgerechnet – Polizei ermittelt

15.10.2015

Cloppenburg Im Betrugsverfahren gegen drei ehemalige Vorstandsmitglieder des Kreissportbundes (KSB) Cloppenburg hat die Polizei jetzt offenbar hiesige Schulleiter hinsichtlich der Nutzung von Schulsporthallen durch den KSB schriftlich befragt. „Es haben polizeiliche Überprüfungen stattgefunden, um den hier durch eine Anzeige bekanntgewordenen Sachverhalt weiter zu erhellen“, erklärte Erster Staatsanwalt Martin Rüppell, Pressesprecher der Oldenburger Staatsanwaltschaft, am Mittwoch auf Anfrage der NWZ .

Wie berichtet, sollen die drei ehemaligen Vorstandsmitglieder von 2011 bis 2014 Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Führungskräfte in Sportvereinen – so genannte Qualifix-Lehrgänge – nicht korrekt mit dem Landessportbund (LSB) abgerechnet haben. Von den 50 abgerechneten Qualifix-Lehrgängen sollen knapp 20 gar nicht stattgefunden haben. Als Beleg sind möglicherweise Teilnehmerlisten anderer Veranstaltungen beim LSB eingereicht worden, in die jeweils ein entsprechendes Datum eingetragen worden sei, heißt es nach NWZ-Informationen. Bei stattgefundenen Qualifix-Lehrgängen sollen gefälschte bzw. überhöhte Rechnungen der Sportschule Lastrup beim LSB eingereicht worden sein.

Die polizeiliche Arbeit – so Erster Staatsanwalt Rüppell – soll bald abgeschlossen werden. Dann werde durch die Staatsanwaltschaft geprüft, ob ein Anfangsverdacht wegen konkreter Straftaten bestehe.

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Im März hatte der derzeitige KSB-Vorsitzende Richard Diekmann nach einer internen Prüfung den LSB über die Unregelmäßigkeiten bei den Qualifix-Abrechnungen informiert. Im Prüfungszeitraum soll der KSB Zuschüsse in Höhe von 5000 bis 6000 Euro durch unkorrekte Abrechnungen vom LSB kassiert haben.

Daraufhin forderte der LSB vom KSB sämtliche Zuschüsse (16 000 Euro), die für Qualifix-Maßnahmen 2011 bis 2014 gezahlt worden waren, zurück. Also auch die rechtmäßig gewährten Zuschüsse. Die offene Rechtslage soll der KSB zurzeit prüfen.

Nach NWZ -Informationen sind die Zuschüsse vom LSB offenbar auf das Privatkonto eines Beschuldigten überwiesen worden. Dort sollen sich zum Zeitpunkt der Prüfung durch den LSB 16 000 Euro befunden haben. Und genau diesen Beitrag soll der KSB inzwischen von einer der beschuldigten Personen überwiesen bekommen und an den LSB weitergeleitet haben. Die drei ehemaligen KSB-Vorstandsmitglieder waren am Mittwoch für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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