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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

ARBEITSWELT: Praktika erleichtern die Wahl des Berufs

08.12.2006

ALTENOYTHE ALTENOYTHE - Patrick Ortmann besucht die neunte Klasse der Heinrich-von-Oytha-Hauptschule in Altenoythe. Gemeinsam mit 130 Schülerinnen und Schülern aus fünf neunten Klassen hat er jetzt das in diesem Schuljahr obligatorische Betriebspraktikum abgeleistet – und mit positiven Erfahrungen abgeschlossen.

Patrick Oltmann hat in einem Zimmereibetrieb gearbeitet: „Ich habe dort Einblicke in das Berufsleben gehabt, die mir die spätere Berufswahl erleichtern helfen“, sagt der Schüler im Rückblick auf die Stippvisite im Zimmermannmetier. Er fuhr mit zur Montage von Biogasanlagen nach Thüringen, half beim Bau von Wohnhäusern in den Niederlanden oder ging den Profis beim Bau von Stahlhallen zur Hand. Oltmann: „Ich kann mir jetzt eine Zimmererlehre vorstellen.“

Mitschüler Rudolf Root hat in einem Baustoffhandel gearbeitet. Er durfte Ware verpacken und herausgeben. Die reine Büroarbeit war nicht seine Sache: „Ich beschäftige mich lieber mit praktischen Dingen.“ Das ging auch Maria Robbers und Jana Materin so. Die Schülerinnen absolvierten ihr Praktikum in einer Senioreneinrichtung in Altenoythe. Neben der Grundpflege der alten Menschen hatten sie viel Zeit, sich um die Bewohner zu kümmern. Jana Materin: „Mich hat die Freundlichkeit und Dankbarkeit der Senioren überrascht.“

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Konrektor Wilhelm Wewer ist zufrieden mit dem Verlauf der Schüler-Praktika: „Es ist ganz prima, wie wir von der heimischen Wirtschaft unterstützt werden. So haben wir kein Problem mehr damit, unsere Schüler für drei Wochen in passenden Praktiumsstellen unterzubringen.“ Das jährliche Praktikum ist fester Bestandteil des Unterrichtspensums. Wewer: „Unsere Schülerinnen und Schüler machen sehr viele gute Erfahrungen.“

Davon kann auch Andre Dellwisch berichten. Er hatte die Schulbank mit der Werkstatt einer Friesoyther Tischlerei getauscht. Dellwisch: „Es hat mir sehr gut gefallen. Ich durfte sogar einige Gegenstände selber bauen. Da würde ich gerne eine Lehre machen.“ In die Betriebsabläufe wurde er intensiv eingebunden. Dazu gehörten Montagefahrten bis nach Wilhelmshaven.

Christina Gerdes hat einen deutlich formulierten Berufswunsch. Sie möchte Tierarzthelferin werden. Das Praktikum in einer Friesoyther Tierarztpraxis hat sie in diesem Wunsch bestärkt. Sebastian Ovelgönne arbeitete in der Großküche des Krankenhauses. Das Arbeitsgebiet reichte von der Hilfe bei der Essenszubereitung bis zum Abwaschen. Auch sein Berufswunsch steht jetzt fest: „Obwohl ich mich vorher mehr mit Autos beschäftigt habe und eigentlich in diesem Bereich eine Ausbildung machen wollte, möchte ich jetzt Koch werden.“

Bei Michael Brand hat das Praktikum die beruflichen Vorstellungen ebenfalls auf den Kopf gestellt. Eigentlich wollte er Tischler werden. Doch nachdem er in der Werkstatt eines landwirtschaftlichen Lohnunternehmens gearbeitet hat, kann er sich eine Zukunft als Schlosser vorstellen. Lehrer Wewer kann diesen Meinungswechsel nachvollziehen: „Das Beispiel zeigt, dass es ja auch darum geht, einen Beruf zu finden, der individuell zu den einzelnen Schülern passt.“

Am Ende haben die Schülerinnen und Schüler mehr als nur eine berufliche Orientierung erhalten. In mehreren Fällen gibt es konkrete Angebote für Ausbildungsstellen. Einige Schüler jobben nebenher in den Praktikumsbetrieben. Konrektor Wewer: „Ohne diese Praktikaerfahrungen ist die Vermittlung der Jugendlichen in Ausbildungsstellen so gut wie unmöglich.“

Heinz-Josef Laing Friesoythe / Redaktion Münsterland
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