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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Praktische Einblicke zeigen Sinn der Arbeit

31.03.2009

CLOPPENBURG Die Aufgaben waren Herausforderung: An der Nähmaschine und am Technikbaukasten tätig wurden Dechant Hartmut Niehues, CDU-Landtagsabgeordneter Clemens große Macke und Hubert Hannöver, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses im Landkreis Cloppenburg am Montag. Anlässlich des bundesweiten Josefstages unter dem Motto „Jugend braucht Perspektive – Kirche und Politik beflügeln“ besuchten die Gäste das Caritas-Sozialwerk in der Eschstraße, in dem ihnen das Projekt „Pace“ vorgestellt wurde.

An diesem Aktionstag sollen die Gäste im praktischen gemeinsamen Tun die Arbeit der Einrichtungen kennenlernen und so in Kontakt mit benachteiligten Jugendlichen und den Mitarbeitern der sozialen Einrichtungen kommen. Bevor Niehues, gr. Macke und Hannöver selber Hand anlegen mussten, wurden sie über die Arbeit des Jugendberufshilfe-Programms „Pro-Aktiv-Center“ (Pace) informiert, welches das Ziel verfolgt, die Jugendarbeitslosigkeit abzubauen. Dabei fördert das Programm, das vom Landkreis getragen wird, die Jugendlichen bei der Suche nach Beschäftigung, etwa durch Einzelberatung, Praktika und andere Qualifizierungsmodule.

Insgesamt 1322 Personen im Alter von 14 bis 27 Jahren wurden in 2008 begleitet, zum Jahreswechsel waren 848 in Betreuung. Die durchschnittliche Falldauer beträgt 4,6 Monate, erläuterte Klaus Karnbrock, „Pace“-Koordinator. Immer mehr Teilnehmer seien ohne Schulabschluss – in der Gruppe der Hartz-IV-Empfänger sogar rund 30 Prozent. Häufig müssten Grundtugenden erlernt werden, sagte Reinhard Möller, Geschäftsführer des Caritas-Sozialwerkes Vechta.

Durch diesen Tag habe er einen praktischen Hintergrund erhalten, der bei der Entscheidung über Anträge helfen könne, bilanzierte Hubert Hannöver. Er äußerte jedoch auch Kritik an der Konkurrenz der Jugendhilfe-Projekte: Hier sei Kooperation wichtig, um die vorhandenen Mittel optimal einzusetzen.

Clemens große Macke beurteilte als positiv, eine „Rückkopplung mit den Jugendlichen“ zu bekommen. Hartmut Niehues forderte auch die Gemeinde auf, die Augen offen zu halten und zu schauen, wo konkrete Hilfen notwendig seien.

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