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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Radler wollen auf Straßen fahren

23.03.2016

Garrel Mitglieder des Radsportclubs (RSC) Garrel möchten auf der Straße fahren dürfen und setzen sich für die Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht in Garrel ein. Das wurde am Rande der Generalversammlung deutlich, die der RSC im Vereinsheim Bürgerklause in Garrel durchführte. Vereinsvorsitzender Reinhard Meyer sagte, er sei Verfechter des Mischverkehrs.

Auf Nachfrage der NWZ  teilte der Landkreis Cloppenburg mit, dass innerorts in den Kommunen des Landkreises Cloppenburg nach und nach die Radfahrer die Möglichkeit erhalten sollten, zu wählen, ob sie auf der Straße oder auf dem Radweg fahren. Dafür werden die Verkehrsschilder ausgetauscht. Allerdings gilt die Erlaubnis jeweils nur in Fahrtrichtung. An besonders gefährlichen Stellen in Ortschaften soll die Radwegebenutzungspflicht beibehalten werden, ebenso außerorts, teilte Kreis-Pressesprecher Frank Beumker mit.

Wie sinnvoll das Tragen eines Fahrradhelms ist, machte Vereinsvorsitzender Reinhard Meyer an Zahlen deutlich: 396 Radfahrer seien im Jahr 2014 in Deutschland tödlich verunglückt, so Meyer. Mehr als 14 500 Fahrradfahrer seien schwer verletzt worden. Die Wahrscheinlichkeit, einen Unfall ohne schwere Verletzungen zu überstehen, liege bei Radfahrern mit Fahrradhelm bei 17 Prozent, bei denjenigen ohne Helm bei lediglich zwei Prozent. Bei vielen Kindern sei der Helm selbstverständlich, bei Erwachsenen Seltenheit – außer im Rennradbereich. Auch unter den Mitgliedern des RSC scheiden sich in diesem Punkt die Geister, wie jüngst eine Umfrage unter den Mitgliedern ergeben hatte. Weitere Resultate der Umfrage: Jugendförderung solle vorangetrieben werden, mit dem Tourenangebot sind die Mitglieder zufrieden, ebenso mit der Geschwindigkeit der Touren.

Der RSC verzeichnet ständig wachsende Mitgliederzahlen: aktuell sind es 187, 16 waren im vergangenen Jahr beigetreten, berichtete Kassenwartin Mechthild Thienel.

Norbert Rolfes, Fachwart für den Hobbyrennsport, informierte, dass die Fahrten nicht so angenommen worden seien wie 2014. Nunmehr sollen die Zeiten geändert werden: Mittwochs wird ein Training für Einsteiger angeboten und montags werden längere Zeiten gefahren. Für das Trainingslager auf Mallorca gebe es bislang neun Anmeldungen: „Wir würden uns freuen, wenn der ein oder andere noch dazukommt.“

Bei den Wahlen wurden in ihren Ämtern bestätigt: Reinhard Meyer (Vorsitzender), Adolf Exner (Schriftführer), Kerstin Jaschke (Öffentlichkeitsarbeit), Elke Thole (Fachwartin Tour- und Trekkingbereich), Brunhilde Tapken (Fachwartin für die Seniorengruppe). Die Kasse prüfen im kommenden Jahr Doris Marx und Roswitha Kirsch.

Referentin Stephanie Müllmann berichtete dann über den Airbag für Radfahrer, der – wie ein Schal getragen – sich im Falle eines Unfalls wie eine Mütze um den Kopf legt und ihn vor dem Aufprall schützt.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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