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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Cdu: Scharfe Kritik aus eigenen Reihen

04.04.2019

Ramsloh „Wo drückt der Schuh?“ – Das wollten der Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes Saterland und die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde von den Saterländern Bürger wissen und hatten dazu am Dienstagabend zu einer Diskussionsveranstaltung in den Saterländer Hof in Ramsloh eingeladen. Die Resonanz hielt sich in Grenzen. Es waren überwiegend Parteimitglieder und denen drückte der Schuh schon in Bezug auf die derzeitige Arbeit der Ratsfraktion, insbesondere in der Zusammenarbeit mit Bürgermeister Thomas Otto.

Erst vor wenigen Tagen hatte der Rat die neuen Richtlinien über die Vergabe von gemeindeeigenen Wohnbaugrundstücken verabschiedet, da hagelte es von Saterlands ehemaligem Bürgermeister Hubert Frye heftig Kritik. „Ich halte die Richtlinien für Zweifelhaft. Gerade im Hinblick auf die Vergabe“, meinte Frye. Für ihn sei es unsozial, dass man in der Phase eins der Umsetzung keinen Mietwohnungsbau zulasse. Das sei eine Ungleichbehandlung und so könne man mit Menschen nicht gehen. „Wofür steht das ,C’ im Parteinamen?“, so Frye.

„Wie will die Fraktion in Zukunft mit Bürgermeister Thomas Otto umgehen?“, wollte Karl-Johann Niemeyer wissen. Gegeneinander arbeiten bringe die Gemeinde nicht nach vorne. Otto sei nun einmal zum Bürgermeister gewählt worden. Das solle man akzeptieren und ließe sich nicht ändern. Ansonsten wäre er in der verkehrten Partei. Die CDU habe die Bürgernähe vermissen lassen und daher hätten die Saterländer aus Frust Otto zum Bürgermeister gewählt. „Rauft Euch zusammen“, so Niemeyer.

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Dem widersprach Ratsherr Gerd Albers. „Wir haben schon akzeptiert, dass Otto zum Bürgermeister gewählt wurde und ich sehe nicht, dass die Fraktion gegen ihn arbeitet.“ Doch leider sei Otto kaum zu den Fraktionssitzungen gekommen. Gleichwohl sei es das gute Recht der Fraktion, Vorschläge einzubringen. „Wenn Ihr nicht zusammenarbeitet, dann schafft es der Bürgermeister später noch zu einer eigenen Partei. Solche Späßchen können wir uns nicht erlauben“, meinte der ehemalige Ramsloher Ortsvorsitzende Heinz-Walter Koch. Er kritisierte zudem, die Beteiligung der Kommune an der EWE-Netz AG.

„Ich glaube wir sind jetzt auf einem guten Weg mit unserem Bürgermeister. Auch er musste zunächst einmal lernen. Das hat er eingesehen“, so Johann Brinkmann. Kein Verständnis hatte Hans Kramer dafür, dass die CDU es abgelehnt habe, bei gemeindeeigenen Fläche auf den Einsatz von Glyphosat zu verzichten. „Das hätte Euch gut zu Gesicht gestanden“.

„Wir müssen etwas für die Natur tun. So sollte auch die Gemeinde Flächen für die Anlegung von Blühstreifen zur Verfügung stellen“, meinte Edmund Eilers. Leider bisher ohne Erfolg. „Es wird immer auf die Landwirtschaft geschimpft, dass der Bauer keine Flächen für Naturzwecke zur Verfügung stellt. Doch jeder Hausbesitzer sollte sich erst einmal an die eigene Nase fassen und für Grün sorgen und nicht alles mit Beton und Kieselsteinen zu pflastern“, so Gerd Block.

„Wir sollten jetzt den Blick auf die nächsten Kommunalwahlen richten, damit wir wieder die stärkste Fraktion stellen“, meinte Gemeindeverbandsvorsitzender Dr. Michael Steenken.

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