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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Frische Luft kommt jetzt auch vom Dach aus

04.12.2019

Ramsloh Schwimmer im Saterland liegen derzeit auf dem Trockenen. Zumindest wenn sie im Ramsloher Freizeitbad ihre Bahnen ziehen wollen: Für die jährlichen Wartungsarbeiten ist das Bad bereits seit dem 4. November geschlossen. Für die Arbeiten wurde unter anderem das Wasser aus dem großen Becken abgelassen.

Hinter den geschlossen Türen tut sich derweil einiges: Handwerker tauschen unter anderem kaputte Fliesen und die Unterwasserscheinwerfer aus. Zudem überarbeiten sie die Treppenanlage bei der Rutsche. Im Schnitt würden die Wartungsarbeiten rund vier Wochen in Anspruch nehmen, doch in diesem Jahr werden es mindestens acht sein, berichtet Mirko Peschke, Mitarbeiter im Bauamt der Gemeinde Saterland. Am 2. Januar 2020 soll das Freizeitbad wieder öffnen. „Bisher liegen die Arbeiten im Zeitplan“, sagt Peschke.

Anlagen installiert

Hauptgrund für die längere Schließung als üblich ist die Erneuerung zweier Lüftungsanlagen. „Bisher waren alle Lüftungsanlagen im Keller, jetzt befindet sich eine auf dem Dachboden“, sagt der Bauamtsmitarbeiter. Sowohl der Ausbau der alten als auch der Einbau und der Anschluss der neuen Anlagen würden Zeit in Anspruch nehmen. Auch alles zu organisieren sei aufwendig. So wurde die obere Einlage mit einem Kran in einem Stück eingesetzt. Hierfür musste jedoch ein zwei mal fünf Meter großes Stück des Daches zuvor entfernt werden.

Am 4. November sei direkt mit der Demontage begonnen und am vergangenen Freitag nun auch die zweite Anlage eingebaut worden, berichtet Frank Wietjes, Schwimmmeister-Gehilfe im Ramsloher Freizeitbad. Im Keller sei nun mehr Platz, sodass auch im Notfall an den Leitungen gearbeitet werden könne, erklärt Peschke. Zudem müsse die Luft, die für die Umkleidekabinen gedacht ist, nicht mehr erst vom Keller auf den Dachboden geleitet werden. Das geht nun direkt von oben aus.

Die Kosten für die beiden neuen Lüftungsanlagen würden rund 253 000 Euro betragen, berichtet Peschke. Die größere der drei Lüftungsanlagen war bereits im vergangenen Jahr ausgetauscht worden. Die rund 15 Jahre alten Anlagen hatten an einigen Teilen Abnutzungserscheinungen gezeigt, was unter anderem an der chlorhaltigen Luft im Keller gelegen habe, so Peschke.

Geländer ausgetauscht

Ebenfalls ausgetauscht werden musste das Geländer des Drei-Meter-Turms. Dieser war durch Korrosion nicht mehr stabil genug gewesen. Auffällig: Die Stangen der neuen Halterung sind nun senkrecht angeordnet und nicht mehr wie noch beim Ein-Meter-Brett quer. „Das ist eine neue Vorschrift“, berichtet Wietjes. 18 000 Euro hat die neue Halterung gekostet.

Im kommenden Jahr soll dann auch das Geländer vom Ein-Meter-Brett erneuert werden, ergänzt Peschke. Das koste etwa 25 000 Euro, da es auf die Abfederungen des Sprungbrettes angepasst werden müsse. Insgesamt liegen die Kosten für die diesjährigen Arbeiten im Freizeitbad bei etwa 350 000 Euro.

Renke Hemken-Wulf Friesoythe / Redaktion Münsterland
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