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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Gemeinde steigt finanziell in Rufbussystem ein

26.09.2018

Ramsloh Zu Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs möchte der Landkreis Cloppenburg ein Rufbussystem einführen. In der Gemeinde Saterland basiert das bisherige Bussystem auf der Schülerbeförderung und ist für die Allgemeinheit dementsprechend eingeschränkt. Im Zuge des Rufbussystems soll nun im Jahr 2020 ein Gemeinde-Rufbus im Saterland eingeführt werden. „Es wird eine Art Zubringerservice werden“, sagte Bürgermeister Thomas Otto am Montag in der Ratssitzung im Rathaus in Ramsloh.

Mit dem Gemeinde-Bus sollen alle Einwohner des Saterlandes ihren Ortskern und wichtige Umsteigehaltestellen zu weiterführenden Linien erreichen können. Die im regionalen Netz vorhandenen Lücken sollen laut Landkreis aufgefüllt werden. Alle Rufbuslinien dienen auch als Zubringer zu vorhandenen starken Regionallinien und der Regionalbahn. So soll zum Beispiel eine Verbindung nach Ostfriesland (Westrhauderfehn) ermöglicht werden, erläuterte Erster Gemeinderat Wilhelm Hellmann.

Der Gemeinde-Bus fährt alle Haltstellen auf seiner Kernlinie an. Wenn entsprechender Bedarf angemeldet wird, werden auch weitere Bedarfshaltestellen auf dieser Linie angefahren. Eine Bedarfsanmeldung ist laut Landkreis bis 60 Minuten vor Fahrtbeginn möglich, auch als Dauerauftrag. Sie kann telefonisch, durch persönliche Vorsprache in der neuen, noch zu schaffenden Mobilitätszentrale oder per Internet und App erfolgen.

Angedacht ist eine Laufzeit von zwei Jahren. Nach dieser Testphase wird das Rufbussystem einer umfassenden Analyse unterzogen. Es besteht die Option, die Laufzeit um zwei Jahre zu verlängern. Die Kosten für die Rahmenleistungen (210000 Euro) des Rufbussystems trägt ausschließlich der Landkreis. Die Kosten für das Defizit bei der Erbringung der Verkehrsleistungen (1,234 Millionen Euro) sollen zu je 50 Prozent der Landkreis und die beteiligten Städte und Gemeinden übernehmen. Die Kostenhöhe für die jeweilige Stadt/Gemeinde ist zur Hälfte von ihrem Flächenanteil im Landkreis sowie dem Anteil an Einwohnern abhängig.

Der Saterländer Rat beschloss in seiner Sitzung am Montag einstimmig, dass sich die Gemeinde Saterland mit bis zu 51782 Euro an der Finanzierung des Rufbussystems beteiligt. „Wenn wir als Gemeinde unser Geld in den Gemeinde-Bus stecken, dann können sich die Bürger auch mehr damit identifizieren“, sagte Bürgermeister Otto vor der Abstimmung. Zustimmung gab es aus dem Rat, jedoch seien regelmäßige Infoveranstaltungen für die Bürger und eine akribische Analyse nach zwei Jahren wichtig.

Mit der Ratsentscheidung einher geht auch, dass der Landkreis den Gemeinderat rechtzeitig vor Verlängerung der Laufzeit über die Ergebnisse der Rufbus-Testphase informieren wird und die Gemeinde Saterland nach der Auswertung über eine mögliche weitere Finanzierungsbeteiligung neu entscheidet.

Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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