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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Unterstützung: Rentner-Team setzt Hilfsprojekt fort

06.08.2014

Cloppenburg „Die Not der Mitmenschen zu beklagen und tatenlos zusehen, das hilft keinem“, sagen August Hermes aus Cloppenburg und Leopold Sommer aus Halen. Gemeinsam mit einem Helferteam haben sie erneut eine Hilfsaktion für die Bevölkerung in der Südukraine gestartet.

Mit der humanitären Hilfe setzt das Team eine Reihe fort, die von der mittlerweile verstorbenen Lehrerin Margot Bunte begonnen wurde. Zielort ist die Stadt Stryj, wo zunächst eine Sozialstation angefahren wird. Als zweites wird eine Geburtsklinik mit 150 Betten unterstützt, in der jährlich etwa 1300 Kinder zur Welt kommen. Von diesen sind nur etwa 20 Prozent wirklich gesund, der Rest leidet unter den Auswirkungen des Reaktorunglücks von Tschernobyl.

Die Angehörigen der kleinen Patienten müssen bei deren Versorgung mit Nahrungsmitteln helfen, da die Klinik allein dazu nicht in der Lage ist. Zudem fehlt es oftmals an den primitivsten ärztlichen Hilfsmitteln. Hier setzt die Initiative gezielt an. Sie hat während der vergangenen Monate dringend notwendiges Material gesammelt. Dazu zählen Rollatoren, Krücken, gynäkologische Untersuchungsstühle, Nachttische, elektrische Krankenfahrstühle. Dreiräder und Bettwäsche ebenso wie Einwegspritzen, Operations-Nahtmaterial, Beatmungsgeräte und Spenderschränke für die Hand-Desinfektion. Die Elektrofahrzeuge wurden erfreulicherweise gespendet, aber für deren Funktionsfähigkeit müssen die Organisatoren selber sorgen: ein Satz Batterien kostete gleich mehrere 100 Euro.

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Auch Textilien, Schuhe, Fahrräder, Haushaltsgegenstände und Spielsachen zählen zum breitgefächerten Spektrum der Hilfsgüter, die auf der Sozialstation gezielt verteilt werden. „Bei unseren Bitten um Hilfe für die notleidende Bevölkerung in der Ukraine stoßen wir immer wieder auf eine vorbildliche Hilfsbereitschaft der Bevölkerung in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta. Unser Lager wird stets neu mit Sachspenden gefüllt“, freuen sich August Hermes, Leopold Sommer und das Helferteam. Um die Fahrtkosten bestreiten und vor Ort Lebensmittel kaufen zu können, werden zudem immer wieder Geldspenden erbeten.

Die derzeitige Fuhre, begleitet von Hermes und Sommer, wird einmal mehr mit einem kostenfrei zur Verfügung gestellten Sprinter vom Autohaus Hannöver in Westeremstek ermöglicht. 1500 Kilometer müssen bewältigt werden.

„Wer einmal erlebt hat, mit welch bewegender Dankbarkeit die Spenden aufgenommen werden, der kommt nicht wieder von der Bereitschaft zur Hilfe los“, sind die beiden Rentner und ihr Team überzeugt. Aktivitäten zur Linderung der Not in der Ukraine seien ihnen inzwischen zur Leidenschaft geworden. Eine Passion, die wohl Menschen auf der Schattenseite des Lebens hoffen lässt.

Informationen zur Ukrainehilfe, Spendenkonto und Sachspenden erteilt August Hermes unter Telefon   04471/5619.

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