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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Rosen zum Abschluss

25.01.2018

Autofahren macht Freude – es kann aber auch gefährlich sein. Diese Gefahren zu verdeutlichen und die schlimmen Folgen von Unfällen sehr drastisch vor Augen zu führen, ist das Ziel des Projektes „Mit Unfallopfer und Notärztin an die Front“ der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta. Achim Wach, Verkehrssicherheits-Berater bei der Polizei, und Michaela Meyer, deren Leben durch einen Verkehrsunfall und die dabei erlittenen schwersten Verletzungen drastisch verändert wurde, sprachen jetzt mit Schülerinnen und Schülern des elften Jahrgangs am Clemens-August-Gymnasium Cloppenburg.

Die Bilder und Videos von Unfällen und deren Folgen, vor allem aber die Erklärungen Meyers, hinterließen sichtlich Eindruck. Betroffenheit, Nachdenklichkeit, mitunter auch Erschrecken: Was für katastrophale Folgen überhöhte Geschwindigkeit, Fahren unter Alkohol, Drogen oder Fahren ohne Sicherheitsgurt haben können, führte Wach den Schülern deutlich vor Augen: „Der Gurt ist der Lebensretter Nummer eins und das einzige Mittel, mit dem ihr Euch möglicherweise vor schweren Verletzungen schützen könnt“, machte der Polizeibeamte deutlich.

Besonders eindringlich wirkte die persönliche Geschichte von Michaela Meyer: Eine lange Nacht in der Disco im November 2001. Schön sei der Abend gewesen. Tanzen hat die damals 18-Jährige sowieso immer geliebt: „Das war mein großes Hobby.“ Jetzt nur noch die Heimfahrt mit dem Auto. Ihr damaliger Freund ist nach einem langen Tag und der Nacht übermüdet. Er schläft für Sekunden am Steuer ein, gerät auf den Fahrbahnrand. Beim Versuch gegenzulenken, verliert er die Kontrolle über das Auto. Sekunden, die das Leben von Meyer für immer verändern. „Nur meine Arme und mein Gesicht blieben einigermaßen unverletzt“, sagt die junge Frau. Gemeinsam schilderten Wach und Meyer, die auf einen Rollstuhl angewiesen ist, die Folgen des Unfalls. Am Ende appellierte sie an die Zuhörer: „Macht beim Autofahren und auch sonst den Mund auf, wenn etwas nicht stimmt. Wehrt euch rechtzeitig – damit euch ein Schicksal wie meines erspart bleibt.“

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Zwei langjährige Mitarbeiter des Cloppenburger Bauunternehmens Josef Middendorf sind jetzt auf einer Betriebsfeier im Dorfkrug in den Ruhestand verabschiedet worden. Bernd Wichmann (Cloppenburg) begann 1970 seine Ausbildung im Unternehmen und war dort mehr als 47 Jahre als Maurer und Polier beschäftigt. Gisela Kurre (Molbergen) war über 18 Jahre im Lohn- und Verwaltungsbereich des Unternehmens tätig. Gleichzeitig wurden Daniel Schumacher (Cloppenburg) und Jasminko Hasanbasic (Sevelten) für die 25-jährige Betriebszugehörigkeit geehrt. Das Bauunternehmen Middendorf blickt in diesem Jahr auf eine 150-jährige Unternehmenstradition zurück. Der Handwerksbetrieb wurde 1955 durch den Architekten Josef Middendorf eröffnet. Die Gründung erfolgte mit Unterstützung des bereits seit 1868 in Dinklage ansässigen Stammbetriebes der Familie Middendorf. Das Cloppenburger Unternehmen beschäftigt heute 35 Mitarbeiter und wird durch Andreas und Klaus Middendorf geführt.

Mitglieder der SPD-Stadtrats- und Kreistagsfraktion haben das Cloppenburger Krankenhaus besucht, um sich von den aktuellen Baumaßnahmen ein Bild zu machen. „Das Krankenhaus ist ein Leuchtturm für unsere Region“, stellten die Genossen fest. Der Geschäftsführer des St.-Josefs-Hospitals, Lutz Birkemeyer, führte die Politiker durch die gerade eröffneten neuen Räumlichkeiten. „Besonders wichtig bei den Umbaumaßnahmen war, dass wir die verschiedenen Abläufe so verbessern, dass unsere Mitarbeiter mehr Zeit für die Patienten haben“, erläuterte Birkemeyer

Fasziniert zeigten sich die Genossen von der Installation einer Rohrpost, die Blutproben blitzschnell quer durchs Gebäude ins Labor befördert. So muss nicht mehr jede einzelne Probe persönlich von einem Mitarbeiter zur Untersuchung gebracht werden.

Der Geschäftsführer gab einen ausführlichen Überblick über die weiteren Maßnahmen, die insgesamt ein Investitionsvolumen von rund 37 Millionen Euro bedeuten. Künftig wird es einen weiteren Operationssaal geben, der als Hybrid-OP eingerichtet wird und besonders der Gefäßchirurgie anspruchsvolle Operationen ermöglicht.

Dringend benötigt wird noch eine neurologische Abteilung, die dann den Bewohnern des Landkreises eine rasche, ortsnahe Versorgung zum Beispiel nach Schlaganfällen gewährleisten kann. „Ich werde mich weiter zusammen mit Renate Geuter für eine baldige positive Entscheidung im Sozialministerium für unsere Region einsetzen“, versicherte Stefan Riesenbeck, SPD-Stadtrats- und Kreistagsmitglied.

Sie möchten ihre eigenen Erfahrungen weitergeben, neu Ankommende bei der Integration unterstützen und sich ehrenamtlich engagieren – das war die Motivation für Teilnehmende aus vielen verschiedenen Ländern, darunter Afghanistan, Iran, Syrien und Deutschland, den Volkshochschullehrgang „Integrationslotsen“ mitzumachen.

Es ging in 50 Unterrichtsstunden um kulturelle Unterschiede, die eigene Perspektive, Kommunikation und mögliche Missverständnisse. 16 Teilnehmende erhielten zum Abschluss eine Rose und ein Zertifikat, das von Ina-Maria Meckies (Volkshochschule Cloppenburg) und Mina Amiry (Integrationslotsenverein) als Lehrgangsleitung überreicht wurde.

Einsatz für die Artenvielfalt: Mitglieder und Mitarbeiter des Kreislandvolkverbands (KLV) Cloppenburg haben in der Fußgängerzone Blühmischungen an Passanten verteilt. Die Blumensamen können in privaten Gärten zur Gestaltung von Blühstreifen, Blühinseln, Hecken und anderen Biotopen ausgesät werden.

Zu der Aktion hatte neben dem Landvolk auch die bundesweite Initiative „Wir machen euch satt“ aufgerufen. „Wir möchten nicht nur informieren, sondern auch mit den Menschen ins Gespräch kommen und über die Leistungen der Landwirtschaft sprechen“, sagte KLV-Geschäftsführer Bernhard Suilmann.

In Cloppenburg stieß das Angebot des Landvolks auf eine große Resonanz. „Wir wollen mit dieser Aktion neben den Blühflächen, die auch in diesem Jahr von Landwirten angelegt werden, einen weiteren Beitrag zur Artenvielfalt und zum Erhalt der Insektenbestände in unserer Region leisten“, so Suilmann weiter.

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