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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Kultauto: Rostfreie Zeitmaschine auf vier Rädern

16.06.2012

ALTENOYTHE Ein zeitloses keilförmiges Design, Flügeltüren und ein Chassis aus gebürstetem Edelstahl – einzig der Fluxkompensator ist beim DeLorean DMC-12 nicht serienmäßig. Doch eine Besonderheit hat Werner Kreyes „Zeitmaschine“: Der Wagen hat mehr See- als Landmeilen auf dem Tacho.

„Zum ersten Mal gesehen habe ich den DeLorean 1979 in einem Autojahrbuch“, erzählt Kreye. „Allein wegen dem Chassis aus rostfreiem Edelstahl wollte ich ihn haben.“ Seine früheren Wagen hätten immer viel zu schnell gerostet. Mit Spielbergs Film hatte die Entscheidung übrigens nichts zu tun, der kam erst 1985 in die Kinos.

Doch um an das Auto heranzukommen, brauchte er gut 25 Jahre. „Den DeLorean gab es nur auf dem amerikanischen Markt und damals gab es noch kein Internet wie heute“, so Kreye.

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Als die DeLorean Motor Company dann 1982 wegen einer internationalen Automobilkrise schließen musste, schien der Traum vom rostfreien Auto endgültig gestorben. Bis Kreye 2007 ein Automagazin im Fernsehen sah. „Da fuhren dutzende DeLoreans rum“, staunte er.

„Bei einem holländischen Händler wurde ich dann fündig“, erzählt Kreye. Gut 25 Jahre nach der Entdeckung sah er sein Traumauto zum ersten Mal. „Ich war total begeistert.“ Endlich wurde der Traum Wirklichkeit: „Der Händler rief mich drei Wochen später an und meinte, er hätte einen DeLorean für mich. Der stand aber in Kapstadt“, so Kreye.

Eigentlich hätte der Wagen nach Australien verschifft werden sollen, war jedoch auf der Überfahrt von Texas beschädigt worden. „Der Wagen hat mehr See- als Landmeilen drauf“, sagt Kreye lachend über sein „Gentleman-Sports-car“: „Man sitzt sehr tief, aber der Wagen ist mit seinen 130 PS kein Raser.“ Und mit genügend Öl, Benzin und Wasser sei er „unkaputtbar“.

Doch jetzt gibt es neue Probleme: Seit Ende letzten Jahres zählt Kreyes ’82er DeLorian als Oldtimer, das zusätzliche „H“ passte aber nicht mehr auf das Nummernschild. „Die Zulassungsstelle verwehrt mir ein kleines Roller-Schild, obwohl andere Oldtimer das auch haben“, beschwert sich Kreye. In einer Stellungnahme des Landkreises Cloppenburg, die der NWZ  vorliegt, heißt es, ein Leichtkraftradschild sei nicht möglich, „da die Voraussetzungen für eine Ausnahmegenehmigung aus baulichen Gründen nicht vorliegen“ würden. Ein Buchstabe oder eine Zahl müssten für das normale Nummernschild weg, doch das will Kreye nicht, genauso wenig wie das „Kuchenblech“. Deshalb steht der Wagen in der Garage. Aber wenigstens rostet er nicht.

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