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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Sauna ein Gewinn für die Stadt und die Dörfer

24.01.2018
Betrifft: Saunalandschaft nicht mehr zu retten (NWZ vom 12. Januar 2018)

Saunalandschaft wirklich nicht zu retten? Ich habe die Leserbriefe von Frau Berssen und Frau Eilers mit Begeisterung gelesen und möchte die beiden sehr gerne unterstützen. Wurden denn die Sauna Besucher einmal nach ihrer Meinung gefragt? Es kann doch nicht sein, dass diese nicht mal die Möglichkeit bekommen, sich irgendwie einzubringen. Was soll denn aus dieser wunderbaren Einrichtung, die meiner Meinung nach ein Gewinn für die Stadt Friesoythe und die umliegenden kleinen Dörfer ist, letztendlich werden. Wie sollen die Räume künftig genutzt werden? Wie teuer würde ein Rückbau werden und wäre dies zweckmäßig? Warum müssen Sauna-Liebhaber ihr Geld in andere Orte tragen.

Erhöht doch einfach die Preise. Die Sauna wird doch nicht nur von armen Leuten besucht. Die überwiegenden Besucher können sich durchaus höhere Eintrittspreise leisten. Die Vorschläge von Frau Berssen sind doch super. Ein wenig mehr öffentliche Werbung könnte sicherlich auch nicht schaden. Man könnte Thementage anbieten. Viele Unternehmen bieten Prozent-Wochen an. Kundenbindung durch besondere Anreize. Gruppenpreise oder zum Beispiel die ersten drei Besuche zum ermäßigten Preis. Wer erst mal die tolle Friesoyther Sauna besucht hat, möchte immer wieder kommen. Was von Alledem wurde versucht?

Monika Einhaus
Friesoythe

*

Nach meinem letzten Besuch am Freitag vergangener Woche in der Sauna im Aquaferrum Friesoythe musste ich den Schließungstermin 18. Februar 2018 in farbigen Ausdruck – inklusive Entschuldigung auf Englisch – an dem Saunazugang lesen.

Es herrschte reger Betrieb und große Verwunderung, dass bei den gestiegenen Besucherzahlen, welche für 2017 mit über zwölf Prozent über dem Plan lagen, die Sauna nicht aufrecht erhalten werden kann.

Wie schon in früheren Leserbriefen veröffentlicht, hätten doch schon zum Beispiel nach dem zweiten Jahr die angedachten Einsparungsmaßnahmen oder als erste Aktion eine Preiserhöhung nach der Einführungsphase um 20 Prozent auf 15 Euro für die Einzelkarte bzw. von 100 auf zum Beispiel 130 Euro für die 10-Karte sein dürfen. Die Preiserhöhung war in Gesprächen mit anderen Saunagästen schon lange überfällig und kein Grund, nicht wiederzukommen. Ich bin davon überzeugt, dass dann der Verlust auf jeden Fall kleiner ausgefallen und vertretbar gewesen wäre. Mit der Schließung fehlt dem Schwimmbadbetrieb auch der anteilige Umsatz!

Ebenso ist die Gastronomie für einen angenehmen Aufenthalt von Vorteil. Hier hätte der Versuch der Verpachtung früher verfolgt werden müssen. Mir ist namentlich eine Person bekannt, welche über Erfahrung in der Branche verfügt und bereit wäre, den Betrieb zu übernehmen.

Es scheint mir hier, als würde der heutige Stadtrat den früheren Mitgliedern eins „auswischen“ wollen und auf die Schließung gedrängt hat und nur die Alternativen auf dem Papier gesehen hat.

Da die Sauna ja nun mal da ist, tut es dem Image der Stadt Friesoythe gut, hier zunächst mindestens den Versuch zu unternehmen, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Auch wenn ein großer Teil der Besucher von außerhalb kommt, wird es für die weiteren Geschäfte der Stadt von Vorteil sein, da diese Gäste sicherlich auch ab und zu dort weiteres Geld ausgeben.

Es wundert mich, dass der HGV sich dazu nicht geäußert hat; oder habe ich das übersehen? So ist mir zum Beispiel auch ein Hotel bekannt, was seinen Gästen das Aquaferrum mit der Sauna empfiehlt. Alternativ dazu wäre das Bad in Cloppenburg, Friesoythe hätte das Nachsehen. Wünschenswert wäre es gewesen, die Besucher in Form einer Umfrage zur Schließung mit einzubeziehen.

Hubert Thyen
Gehlenberg

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