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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Schüler staunen über lange Leitung

24.05.2008

RAMSLOH Nein, so groß habe er es sich nun nicht vorgestellt. Wirklich nicht. Jens Hochartz hat eben mit seinen Klassenkameraden die vollautomatische Kabel-Verpackungs- und Etikettiermaschine in der Produktionshalle von Waskönig+Walter besichtigt. Das Ramsloher Kabelwerk hatte die Schüler am Freitag zu einer Betriebsbesichtigung eingeladen, weil die Klasse zu den Preisträgern des 23. Schülerwettbewerbes der Wirtschaftsjunioren bei der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) gehörte.

Nach einem kurzen Vortrag führte Geschäftsführer Stefan Nestler die Schüler ins Herz des Unternehmens – die Produktionshalle. Dort staunten die Schüler über die Maschinenanlagen, die zum Teil kilometerlange Kabel- und Leitungsstränge produzieren. Von dem Drahtzug, in dem aus schimmerndem Kupferdraht Leiter in allen erdenklichen Dicken gezogen werden, über die Kabel-Ader-Isolierung ging es in die Verseilung. Dort werden die Kabeladern aus Kupfer oder Aluminium zu Strängen gedreht, bevor sie in der Ummantelung endgültig isoliert werden.

Die Schüler und auch Klassenlehrer Bernhard Bäcker verfolgten den Weg vom Draht zum Kabel konzentriert. Und das, obwohl um sie herum die Produktion auf vollen Touren lief: Mit Gabelstaplern die tonnenschwere Kabeltrommeln transportierten, den riesigen rotierenden Verseilungsmaschinen und immer wieder langen Kabelsträngen, die durch Wasserbäder laufen oder mit Talkum beschichtet werden. „Ich glaube schon, dass die Schüler einiges mitnehmen“, sagte Lehrer Bäcker nach dem Rundgang. Und auch Schülerin Kristin Wobbeler fand noch einmal: „So groß habe ich es mir nicht vorgestellt.“

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Anschließend zeigte Nestler den Schülern noch den derzeit provisorischen Verladeplatz. Nach dem Brand der Lagerhalle habe die Verladung auf das Außengelände ausgelagert werden müssen. Ab Montag werde mit dem Bau der neuen Lagerhalle begonnen. Zudem sprach Nestler über das wachsende Problem der Kupferdiebstähle: „Es sind schon ganze Lastwagen gekidnappt worden“, so Nestler.

Stefan Nestler ermunterte nach der Tour über das Gelände vor allem auch die Mädchen, sich in technische Berufe zu wagen: „Wir wollen verstärkt auch junge Frauen ausbilden“, sagte Nestler.

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