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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Schuften, wenn andere faulenzen

15.07.2011

CLOPPENBURG „Endlich Ferien“, dürften sich die meisten Schüler gedacht haben, als am vergangenen Mittwoch zum letzten Mal in diesem Schuljahr der Schulgong ertönte. Für sie wurde damit die schönste Zeit des Jahres eingeläutet: Schwimmen gehen, in den Urlaub fahren, Freunde treffen, Eisessen – oder aber die Zeit nutzen, um das Taschengeld ein wenig aufzubessern.

Angelika Schmidtke (17) aus Löningen verbindet Eisessen nicht nur mit Freizeitspaß. Sie wird in den kommenden Ferienwochen als Bedienung im Eiscafé „Colloseo“ arbeiten. Freunde hatten sie auf diesen Job aufmerksam gemacht. Das hart erarbeitete Geld plant sie in der Disco oder beim Shoppen auszugeben. Normalerweise besucht sie die BBS am Museumsdorf, um sich auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten.

„Der ganz normale Postalltag“, beschäftigt derzeit den 21-jährigen Studenten Johannes Knuck aus Hamstrup. Er verbringt die Semesterferien damit, Briefe und Pakete in der Poststelle Löningen zu sortieren, bevor er sie anschließend zustellt. Die Arbeitszeiten variieren je nach Postmenge: „Mal arbeiten wir bis 18 Uhr, dann wieder nur bis 13 Uhr.“ Von dem Lohn wird der nächste Skiurlaub finanziert und die Studentenwohnung weiter eingerichtet.

Sehr beliebt bei angehenden Studenten ist die Firma Remmers Baustofftechnik GmbH in Löningen. Die 22-jährige Sarah Többen (Löningen) hilft für drei Wochen in der Produktion aus. Zu ihren Aufgaben gehört das Abfüllen von Farbe sowie allgemeine Produktionsarbeiten. Sie beendet in diesem Sommer ihre Ausbildung zur Ergotherapeutin in Hannover und plant anschließend ein Studium im sozialen Bereich, für das sie Geld benötigt.

Ihr Kollege Tobias Rauer (22, Löningen) arbeitet für vier Wochen in derselben Abteilung. Der angehende Student für Metalltechnik und Religion auf Berufsschullehramt meint: „Geld kann man nie genug haben.“

Ganz im Zeichen ihres Berufswunsches steht der Ferienjob von Franziska Lehbert (16). Die Garrelerin verdient das Geld für einen neuen Laptop in der Caritas-Werkstatt Cloppenburg, wo sie behinderte Menschen betreut. Sie ist mit dem Umfeld bereits durch mehrere Praktika und Aushilfsarbeiten vertraut.

Die positive Entwicklung der Wirtschaft wirke sich auch auf die Anzahl der Ferienjobs aus, sagt Stefan Middendorf von der Agentur für Arbeit in Cloppenburg. In diesem Jahr gebe es wesentlich mehr Angebote als im Vorjahr. Bei Interesse sollten sich Schüler direkt an die Betriebe wenden. Die Agentur selbst vermittle zurzeit keine Ferienjobs.

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