• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Haushalt: Schwimmbad ist der dickste Brocken

18.12.2015

Barßel Im Geld schwimmen kann die Gemeinde Barßel zwar nicht gerade – doch zumindest sollen die Bürger der Gemeinde demnächst wieder in einer attraktiven Umgebung schwimmen können. Dafür nimmt die Verwaltung ordentlich Geld in die Hand. Die Innensanierung und Modernisierung des Hallenbades ist mit rund 2,5 Millionen Euro daher auch der dickste Brocken im Haushalt für das kommende Jahr, den der Rat am Mittwochabend auf seiner letzten Sitzung in 2015 beschlossen hat. Vorgesehen sind Gesamtinvestitionen in Höhe von 4,5 Millionen Euro.

Das Hallenbad in Barßel ist der größte Investitionsposten im neuen Haushalt der Gemeinde. BILD: Jonas Schönrock

Fördermittel für Netzausbau und energetische Sanierung

65 000 Euro sollen aus Fördermitteln des Landes für Kommunen in den Ausbau des Breitbandnetzes in den Gewerbegebieten investiert werden. Geschwindigkeiten von 30 Mbit/Sekunde sind dann möglich.

Rund 1,42 Millionen Euro sind für den Defizitausgleich der Kindertagesstätten eingeplant. Für die allgemeine Instandhaltung der Gemeindestraßen ist ein erhöhter Ansatz von 165 000 Euro in den Haushalt eingestellt worden – ein Plus von 25 000 Euro.

„Vor uns liegt ein Haushalt, der die Weiterentwicklung der Gemeinde Barßel vorantreiben soll und der dafür auch eine nicht unerhebliche Neuverschuldung mit Augenmaß in Kauf nimmt“, kündigte Bürgermeister Nils Anhuth zu Beginn der Sitzung an. 2,82 Millionen Euro wird die Nettoneuverschuldung betragen. Laut Bürgermeister Anhuth beträgt der Schuldenstand der Gemeinde zum Jahresende 10,93 Millionen Euro. „Er hat sich in den vergangenen Jahren nur geringfügig verändert.“ Kämmerin Anke Rönneper konnte einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt für das laufende Jahr vorlegen. Einnahmen und Ausgaben liegen bei 15,72 Millionen Euro, der geplante Überschuss beträgt 8400 Euro.

Neben den Investitionen in das Schwimmbad ist beispielsweise eine halbe Million Euro ist für den Ankauf von Flächen in den Haushalt eingestellt worden. Dies sei eine wichtige Investition, um als Wirtschafts- und Wohnstandort attraktiv zu bleiben, so Anhuth.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Erschließen möchte die Gemeinde im kommenden Jahr ein neues Baugebiet an der Friesenstraße in Elisabethfehn-West, das sich an die bestehende Blumensiedlung angliedert. Ausgebaut werden soll die Straße „Zum Walde“ in Harkebrügge (400 000 Euro). Hier werden allerdings noch Fördermittel erwartet.

Auch eingeplant sind 320 000 Euro für ein neues Feuerwehrfahrzeug. Das soll zwar erst 2017 angeschafft werden, aufgrund der langen Lieferzeiten wird das Geld, zwecks Planung und Ausschreibung, bereits in den Haushalt 2016 eingeplant. Für 250 000 Euro soll zudem eine neue Lüftungsanlage für die Dreifeldsporthalle am Schulzentrum gekauft werden.

Im Bereich Tourismus sind, neben den laufenden Kosten, 40 000 Euro für touristische Maßnahmen am Elisabethfehnkanal, beispielsweise für neue Steganlagen, vorgesehen. Weiterhin sind unter anderem 15 000 Euro für neue Spielgeräte auf dem Spielplatz neben dem Waldkindergarten eingeplant, da die alten Geräte den Sicherheitsstandards nicht mehr genügen.

Der Haushalt wurde am Ende einstimmig beschlossen. Scharfe Kritik äußerte allerdings die CDU-Fraktion. Vorsitzender Ewald Schneider forderte eine Verdoppelung des Investitionsbetrages für Grundstückskäufe und bezeichnete den Mangel an Bau- und Gewerbegrundstücken als Desaster für die Gemeinde. Dem widersprach Bürgermeister Anhuth energisch: Er könne verstehen, dass man neun Monate vor der Kommunalwahl gewisse Themen setzen wolle. „Aber wir betreiben solides Haushalten. Das ist kein Desaster.“ Dem stimmte auch SPD-Fraktionsvorsitzende Ursula Nüdling zu. „Die geplanten Investitionen sind wichtig und notwendig.“ Auch die Bürgerfraktion/Grüne zeigte sich zufrieden. „Wir sind damit auf einem guten Weg, um die Gemeinde weiterzuentwickeln“, sagte Josef Wagner.

Jonas Schönrock Barßel / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04491 9988 2906
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.