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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Ärger beim DRK Sedelsberg: Immer mehr Müll im Container

26.10.2020

Sedelsberg In der Corona-Krise haben die Menschen Zeit – auch, um ihre Kleiderschränke auszumisten. Die aussortierten Klamotten wollen sie loswerden und bringen sie zu den Alterkleidercontainern. Zehn solcher Container stehen auf dem Gelände der DRK-Bereitschaft Sedelsberg an der Hauptstraße. Doch diese sind oft überfüllt.

Weil die Menschen die Säcke nicht wieder mitnehmen wollen, stellen sie diese einfach davor – sehr zum Ärger von Bereitschaftsleiterin Kathrin Steenken und ihres Stellvertreters Josef Steenken. Aber nicht nur Säcke werden abgestellt. Teilweise wird auch sonstiger Müll dort einfach vor den Containern abgelagert: angefangen von ausrangierten Koffern, Mähgeräten, Teppichen über Netzen, Faxgeräten oder auch Lautsprechern. Sogar Essensreste oder ganze Fleischpakete werden in die Container geworfen. „Es scheint hin und wieder, als wenn die Leute ihre Kühltruhe entleert haben“, ärgern sich die DRK-Leute. Manchmal liegen auch haufenweise Kleider vor den Containern, die Leute aus den Behältern herausgerissen haben – vermutlich, um sich die besten Stücke herauszusuchen. „Das ist Diebstahl und wird auch angezeigt“, stellt Kathrin Steenken klar.

„Leider sind das in den vergangenen Wochen und Monaten keine schönen Bilder“, sagen die beiden ehrenamtlichen Helfer. „Wir würden uns wünschen, dass die Menschen achtsamer mit ihren Kleiderspenden umgehen. Das Problem: Wenn es regnet, werden die Tüten oder Kisten, die neben den Containern liegen, nass. Dann sind die Kleider nicht mehr zu gebrauchen, und wir müssen sie zur Mülldeponie nach Sedelsberg bringen“, so die Bereitschaftsleiterin. Das sei nicht im Sinne des nachhaltigen Umgangs mit den Ressourcen.

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„Diese Entsorgung kostet uns außerdem Geld. Dann bleibt nicht viel von dem über, was wir aus dem Verkaufserlös erhalten“, so die beiden Bereitschaftsleiter. So könne es nicht weitergehen. Die DRK Sedelsberg appelliert daher an die Bevölkerung, nicht den Müll um die Container herum zu entsorgen. Sollte die Container voll sein, dann bittet Josef Steenken darum, dass die Menschen ihre Säcke wieder mit nach Hause nehmen und zu einem späteren Zeitpunkt anliefern. Die Container können rund um die Uhr 24 Stunden angefahren werden.

Die Sedelsberger Bereitschaft sucht noch Unterstützer für den allgemeinen Bereitschaftsdienst. Wer Lust dazu hat, kann sich beim DRK Kreisverband in Cloppenburg melden. Die Bereitschaftsleiter weisen noch auf den Blutspendetermin am kommenden Freitag, 30. Oktober, von 16 bis 20 Uhr in den Räumlichkeiten der DRK-Bereitschaft an der Hauptstraße in Sedelsberg hin.

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