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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Kein Grund für illegales Abladen im Wald

29.06.2019

Sedelsberg Rasen mähen, Hecke schneiden, anschließend das Grünzeug zum Entsorgungszentrum nach Sedelsberg bringen und abladen. So einfach wird es ab Montag sein, seinen Grünschnitt los zu werden. Denn ab dann wird den Bürgern eine 245 Quadratmeter große Fläche samt neuer Zufahrt zur Verfügung stehen, ähnlich wie es bei der Abgabe von Baum- und Strauchschnitt bereits seit Jahren ist.

„Bisher musste der Grünschnitt mühsam in einen Container geladen werden, das wollten wir ändern“, erklärt Ansgar Meyer, Dezernent für Bauen und Umwelt beim Landkreis. Nach dem Kreistagsbeschluss und dem anschließenden Genehmigungsverfahren begannen die Bauarbeiten am 3. Juni.

„Es ist uns gelungen, die Bauarbeiten in kürzester Zeit abzuschließen“, freut sich Ingenieur Ludger Burke vom Umweltamt des Landkreises. Wer jedoch denkt, dass hier lediglich eine Fläche asphaltiert und drei Betonwände aufgestellt werden mussten, der irrt: „Wenn Grünschnitt auf dem Boden abgelegt wird, entstehen Sickersäfte“, erklärt der Leiter des Umweltamtes, Norbert Meiners, „diese werden über ein installiertes Kanalablaufsystem zur betriebseigenen Kläranlage geführt und dort gereinigt.“

In regelmäßigen Abständen werde der Grünschnitt dann abgeholt und weiter entsorgt. Bis die Anlage voll ist, dauert es jedoch etwas: „Die Wände sind 1,80 Meter hoch, somit können hier knapp 500 Kubikmeter abgeladen werden“, sagt Stephan Janssen vom Ingenieurbüro Börjes aus Westerstede, das den Bau geplant hat. Gebaut wurde die Annahmestelle von der Firma Hermann Jansen aus Aschendorf.

Die Kosten, getragen vom Landkreis, betragen knapp 90 000 Euro. „Dies ist im Verhältnis zur Größe der Anlage nicht viel, weshalb die Annahmegebühren auch nicht erhöht werden“, betont Meyer. Kleinmengen bis zu einem viertel Kubikmeter kosten weiterhin 2,50 Euro; bis zu einem halben Kubikmeter werden fünf Euro und bei bis zu einem Kubikmeter zehn Euro fällig.

„Die niedrigen Beiträge sollen dazu beitragen, dass möglichst viel Grünschnitt hier abgegeben und nicht in der freien Landschaft entsorgt wird“, betont Landrat Johann Wimberg. „Zudem wollen wir dazu beitragen, dass möglichst viel Müll der Wiederverwertung zugeführt wird.“

Dafür betreibt der Landkreis nicht nur die großen Entsorgungsstätten in Sedelsberg und Stapelfeld – auch in den kleineren Orten werden die grundlegenden Entsorgungswege zur Verfügung gestellt. „Denn wenn Müll im Außenbereich entsorgt wird, muss der Landkreis dies entsorgen“, erklärt Meyer. Knapp 2000 Tonnen Grünschnitt wurden bisher jährlich in Sedelsberg abgegeben. Die Verantwortlichen hoffen, dass diese Menge zunimmt und weniger in die Natur gekippt wird.

Nils Coordes Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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