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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Niba-Gelände Am C-Port In Sedelsberg: Hier stapelt sich der Müll meterhoch

06.09.2017

Sedelsberg Mehrere Meter hoch türmen sich die Berge aus Restmüll, Matratzen, Autoreifen, Bauschutt und vielem mehr. Auf dem Niba-Gelände am C-Port in Sedelsberg sieht es eher aus wie auf einer Mülldeponie statt wie bei einem Recyclingunternehmen. Es riecht dort auch so wie auf einer Müllhalde. Dieser Zustand ist dem Zweckverband Interkommunaler Industriepark Küstenkanal als Betreiber des C-Ports schon lange ein Dorn im Auge.

Im April diesen Jahres stellte die Niba GmbH einen Insolvenzantrag. Die am C-Port beteiligten und im Zweckverband vereinten Kommunen – der Landkreis Cloppenburg, die Stadt Friesoythe und die Gemeinden Bösel und Saterland – nutzen die Gunst der Stunde, und erwarben vor rund zwei Wochen die Immobilie samt Grundstück.

Mitgekauft wurden auch die Müllberge, was preismindernd berücksichtigt worden sei, hieß es seitens des Zweckverbandes. Wie will man mit dieser Altlast jetzt umgehen? Die NWZ fragte beim C-Port-Geschäftsführer Arno Djuren nach.

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„Wir haben zunächst eine genaue Bestandsaufnahme gemacht. Dazu liegt auch ein Gutachten vor“, sagte Djuren. Derzeit sei man dabei, eine internationale, öffentliche Ausschreibung vorzubereiten, in der es um die Räumung des Geländes geht. Der Geschäftsführer hofft, dass in den nächsten Monaten damit begonnen werden kann, den Müll abzufahren.

Parallel dazu führe er Gespräche mit potenziellen Investoren. Vier Interessenten gebe es. Alle vier hätten nichts mit der Entsorgungsbranche zu tun und kämen alle auch unterschiedlichen Bereichen. Ohnehin habe der C-Port großes Interesse daran, den Komplex an ein „hafenaffines Unternehmen“ zu veräußern, das auch die Kaianlage nutzen möchte. „Wir suchen eine Firma, die den Umschlag am Hafen erhöht“, so Djuren.

Er hätte natürlich auch nichts dagegen, wenn der mögliche Investor auch die Entsorgung der Müllberge übernehmen würde. Doch das sei selbstverständlich keine Voraussetzung. Grundlage der Verhandlungen sei, dass der C-Port das Gelände „besenrein“ übergebe, sagte der Geschäftsführer.

Über die Kaufsumme und die mögliche Höhe der Entsorgungskosten machte der Geschäftsführer keine Angaben. Doch bei der Masse an Müll und Recyclingmaterial sollen für die Räumung des Geländes nach NWZ-Informationen mehrere hunderttausend Euro anfallen.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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