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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Wahlsonntag: Seit vielen Jahren ein eingeschworenes Team

24.09.2013

Ahrensdorf Es ist 17.30 Uhr am Sonntag. Das Wahlhelferteam mit Ute Lange, Ehrich van Düllen, Ralf de Vries, Dieter Harms, Henning Gnodtke, Klaus Siems und Günter Behrens wartet auf Bürger, die noch wählen wollen. Die Stimmung unter den Helfern ist gut – und das, obwohl sie schon einige Stunden im Wahllokal hinter sich haben. Um 7.30 Uhr beginnt ein Tag als Wahlhelfer im Dorfgemeinschaftshaus Ahrensdorf-Heinfelde, dem kleinsten Wahllokal der Stadt Friesoythe. Ab 8 Uhr können die Bürger zur Urne schreiten, so wie in allen 48 Wahllokalen im Nordkreis.

Schon seit einigen Jahren sind die Wahlhelfer ein eingeschworenes Team. Lediglich neu dabei ist Ralf de Vries. „Wir räumen uns gegenseitig natürlich kleine Pausen ein, wenn jemand zum Beispiel etwas essen möchte“, sagt Klaus Siems. Für ein Frühstück hatte vormittags bereits Ehrich van Düllen gesorgt, der gleichzeitig ehrenamtlich als Wirt fungiert. Nach der Auszählung wird seine Frau etwas zu essen zubereiten. Eine nette Geste, die die lange Arbeit am Wahlsonntag belohnt.

Kurz vor Wahlschluss ist es im Dorfgemeinschaftshaus eher ruhig. Vereinzelt trudeln noch Wähler ein. Der letzte gibt seine Stimme um 17.49 Uhr ab. „Bis 10 Uhr ist es verhältnismäßig ruhig gewesen“, sagt Klaus Siems. „Der Vorteil in so einem kleinen Wahllokal ist, dass man jeden kennt. Die Wähler brauchen eigentlich keinen Ausweis vorzeigen“, sagt Ehrich van Düllen und lacht. Überaus gastfreundlich zeigt er sich. So dürfen die Wähler gerne noch verweilen und bekommen von ihm etwas zu trinken. Bis Punkt 18 Uhr warten die Wahlhelfer, dann verkündet Dieter Harms: „Ich erkläre die Wahlhandlung hiermit für geschlossen.“ Die Wahlhelfer stellen zwei Tische aneinander. Sie kippen die Urne um, und die vielen Wahlzettel fallen heraus. Danach geht es ans Sortieren.

118 Bürger haben am Sonntag im Wahlbezirk zwölf der Stadt Friesoythe ihren Stimmzettel in die Urne geworfen. Hinzu kommen zwölf, die ihre Stimme bereits per Briefwahl abgegeben haben. Wahlberechtigt waren 207. Die Beteiligung lag bei 62,8 Prozent.

Nach der Auszählung sind die Wahlhelfer mit ihrer Arbeit fertig, und ein langer Tag geht zu Ende. Immer noch sind alle gut gelaunt. „Das ist ein Ehrenamt, was man gerne macht“, ist sich das siebenköpfige Team einig. Und am Ende freuen sich alle auf das versprochene Abendessen.


     www.nwzonline.de/bundestagswahl 
Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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