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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Elisabethfehnkanal: Skipper fahren für Kanalerhalt

26.04.2014

Elisabethfehn Leichter Nebel liegt an diesem Morgen über dem Wasser. Rolf Diekhaus, Vorsitzender des Wassersportclubs (WSC) Soeste, löst die Leinen vom Anleger in Reekenfeld. Langsam setzt sich das Motorboot in Bewegung. Zehn Skipper bilden einen kleinen Konvoi.

Das erste Mal seit vielen Jahren haben die Vorstände der Wassersportvereine aus dem Leda-Jümme-Gebiet ein großes Skippertreffen auf die Beine gestellt. „Gut 100 Teilnehmer aus neun Vereinen haben sich für dieses Wochenende angemeldet“, erzählt er 46-Jährige. Mit möglichst vielen Booten wollen die Skipper den Kanal abfahren, um sich für dessen Erhalt stark zu machen und um Nachwuchs zu werben. Gastgeber ist der Wassersportverein Elisabethfehn.

„Wir wollen den Menschen zeigen, dass der Kanal schiffbar ist“, sagt Diekhaus. Er selbst ist seit elf Jahren begeisterter Skipper. Nicht zuletzt durch die Diskussion um die marode Schleuse Osterhausen seien viele auswärtige Wassersportler verunsichert, bedauert er. „Dabei haben wir hier ein wirklich tolles Revier.“ Über 14,8 Kilometer erstreckt sich Deutschlands einziger noch schiffbarer Fehnkanal.

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Auch Urlauber schließen sich für einen Teil der Strecke mit ihrem Motorboot dem Tross an. „Die wollen nach Delfzijl“, sagt Diekhaus. Einige Sportfischer haben am Ufer ihre Angeln ausgeworfen. Die Frage um die Zukunft des Kanals habe die Wassersportvereine „noch enger zusammengerückt“, sagt der Barßeler Skipper. „Wir setzen uns alle aktiv für den Erhalt ein.“

An der Schleuse Reekenfeld drosselt Diekhaus die Geschwindigkeit. Langsam fährt er mit seinem Motorboot in die Schleuse ein. Mehrere Skipper haben sich bereits am Schleusentor eingefunden. Per Hand schleusen Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes nacheinander die Boote. Stück für Stück sinkt das Boot ab. Nach wenigen Minuten öffnen die Wärter die Schleuse und die Boote setzen sich in Bewegung.

Der Elisabethfehnkanal sei aufgrund der Tide ein anspruchsvolles Revier, erzählt er. Genau darin liege auch der Reiz. Noch bis Sonntag wollen die Wassersportler sich gemeinsam austauschen. Unter anderem sei auch ein Grillen geplant, so Diekhaus. Angedacht ist, das Treffen künftig jährlich jeweils an wechselnden Orten zu auszurichten, sagt er.

Kurz nach 9 Uhr macht Diekhaus an der Schleuse Brandreeken Halt, bevor es weiter in Richtung Dreibrücken geht.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/cloppenburg 
Melanie Jepsen Varel / Redaktion Friesland
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