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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Sportangler drohen Landwirten mit Anzeigen

18.02.2014

Bösel Gut besucht war die Delegiertenversammlung des Fischereivereins für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht, zu der der erste Vorsitzende Peter Müller im Saal Bley begrüßen konnte.

Müller konnte einige Ehrungen vornehmen. Für Maria Kirchhöfel gab es die Ehrennadel des Landesfischereiverbandes in Silber. „Maria hat sich sehr für den Verein eingesetzt, vor allem in der Ausbildung des Nachwuchses“, hob Knut Tholen, der neben seiner Tätigkeit als Hauptgewässerwart auch im Vorstand des Landesfischereiverbandes aktiv ist, in seiner Laudatio hervor. Kirchhöfel sei auch als Jugend- und Gewässerwartin tätig gewesen, außerdem habe sie die „Lady­gruppe“ gegründet. Knut Tholen selber wurde anschließend für seine zehnjährige Vorstandsarbeit von Peter Müller mit der Vereinsnadel in Gold geehrt.

Ausgezeichnet wurden die Angler mit den schwersten Fängen. Bei den Erwachsenen holte Oliver Denke aus Neuscharrel mit einem 10 120 Gramm schweren Hecht den schwersten Raubfisch an Land. Michael Warnkens aus Saterland fing den schwersten Friedfisch (Karpfen 10 400 Gramm). Bei der Jugend lag beim Raubfisch Arne Ostmann aus Friesoythe (Zander 3555 Gramm), beim Friedfisch Marvin Middeke (Cloppenburg) mit einem Karpfen (17 860 Gramm) vorne.

„Wir können eine positive Bilanz ziehen“, begann Müller seinen Jahresbericht. Die Mitgliederzahlen seien wieder gestiegen, besonders erfreulich sei das für die Jugendabteilung.

Ein Wermutstropfen sei die Erhaltung der sauberen Gewässer. „Immer noch haben wir einige Probleme mit Einleitungen in die Gewässer durch Sickersäfte aus Silos oder Gülle. Immer wieder tritt der Abwasserpilz in unseren Gewässern auf“, so Müller. Die Gewässerwarte unter der Leitung von Knut Tholen haben ein Auge darauf. „Hier wird nicht lange gefackelt, die Folge ist eine Anzeige“, kündigte er klar an.

Müller hob den Umweltaspekt des Verein hervor. „Wir sind Naturschützer, die sehr viel Freizeit opfern und Geld der Vereinsmitglieder zur Erhaltung der Natur und der Lebensräume unterhalb der Wasserfläche.“ Dazu gehören nicht nur der Fischbesatz sondern auch die Erhaltung und Wiederansiedlung aller heimischen Fischarten – erfolgreich bereits bei der Meerforelle, auf den Lachs wird noch gewartet.

Ein Thema, das im Moment den Vorstand beschäftigt, ist der Friesoyther Stadtpark. „Das Gelände, das zum größten Teil uns gehört, wollen wir an die Stadt Friesoythe in Form eines Erbbaurechtsvertrages veräußern“, sagte Müller. Die Fischrechte und die Bewirtschaftung der Teiche bleibe beim Verein. Der Fischereiverein habe zudem eine neue Internetseite.

Jugendwart Martin Horstmann berichtete, dass die Jugendabteilung auf mehr als 300 Mitglieder angewachsen sei. Einen ausführlichen Überblick über die Besatzmaßnahmen und Fangmeldungen gab Hauptgewässerwart Knut Tholen. 180 neue Angler seien im vergangenen Jahr ausgebildet worden. Ein neuer Kursus beginnt am 22. September in Friesoythe.


Mehr Infos unter   www.fischereiverein-friesoythe.net