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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Staatssekretärin lobt Klinik-Entwicklung

01.10.2015

Löningen Mit einem Festakt und einem Festgottesdienst beging die St.-Anna-Klinik Löningen jetzt ihr 150-jähriges Bestehen. Für Löningen, aber auch für die Mitarbeiter des Krankenhauses war das Fest ein besonders symbolträchtiges Ereignis, ging das Krankenhaus doch in den vergangenen Jahren durch viele Höhen und Tiefen.

So signalisierte Heinrich Titzmann, Geschäftsführer der St.-Anna-Klinik und des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück (CKQ), dass das Haus auf einem guten Weg sei und man vorsichtig optimistisch in die Zukunft blicken könne. „Es wurde wertvolle Arbeit geleistet“, ging sein Dank an die operative Betriebsleitung, an das Ärzte-Team, das an zwei Standorten arbeite, die Mitarbeiter und den Förderverein, aber auch an die Löninger Bevölkerung, die das Haus massiv unterstütze. Nicht zuletzt sprach Titzmann den drei gegenwärtig im Krankenhaus wirkenden Schwestern des Franziskanerordens seine Anerkennung aus.

Titzmann schilderte, wie es nach der drohenden Schließung der St.-Anna-Klinik aufgrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten des KKOM Klinikverbundes (Katholische Kliniken Oldenburger Münsterland), zu dem neben Löningen auch Emstek, Cloppenburg und Vechta gehörten, zur Rettung des Krankenhauses kam. In der damaligen schwierigen Phase fand die Löninger Klinik im CKQ einen Partner, der bereit war, Verantwortung für das Löninger Krankenhaus und für die Versorgung in der Region zu übernehmen. Hierfür wurde ein überzeugendes medizinisches Konzept entwickelt, mit Politik und Kostenträgern abgestimmt und jetzt erfolgreich umgesetzt.

Am 15. April 2013 unterzeichneten die beiden Vertragspartner den Vertrag für die St.-Anna-Klinik gGmbH, wobei das CKQ einen Anteil von 75 Prozent an der Mehrheitsgesellschaft innehat, während die St.-Anna-Stiftung Löningen 25 Prozent hält. Der Geschäftsführer stellte auch kurz das neue medizinische Konzept mit den Bausteinen Zentrum für Kurzzeitchirurgie, Innere Medizin (Endoskopie/Gastroenterologie und Kardiologie), Urologie, Stationäre multimodale Schmerztherapie, sowie Anästhesie vor.

Eberhard Ficker, Verwaltungsdirektor der St.-Anna- Klinik, ließ in seiner Rede die wechselvolle Geschichte des Krankenhauses Revue passieren.

„Der Fortbestand des Krankenhauses ist eines der freudigsten Ereignisse, die man sich in Löningen vorstellen kann“, so Löningens Bürgermeister Marcus Willen. Anhand seiner eigenen Familie schilderte er exemplarisch, dass die Anna-Klinik untrennbar zum Leben vieler Löninger Bürger gehört. Diese Verbundenheit sei auch 2012 in der Demonstration für den Erhalt des Hauses mit rund 7500 Teilnehmern zum Ausdruck gekommen.

Schwester M. Herbertis, Provinzoberin der Mauritzer Franziskanerinnen, betonte: „Hier haben Menschen von Anfang an ihr Können und ihre Nächstenliebe eingesetzt.“

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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