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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Stadt bekommt Klimaschutzkonzept

13.07.2012
NWZonline.de NWZonline 2015-07-24T12:06:37Z

Umweltausschuss:
Stadt bekommt Klimaschutzkonzept

CLOPPENBURG Ganz im Zeichen des Klimaschutzes stand am Mittwoch die Sitzung des Planungs-, Umwelt- und Energieausschusses der Stadt. Zentrales Thema war die Vorstellung des „Integrierten Klimaschutzkonzepts“ durch Dipl.-Ing. Reiner Tippkötter und Dipl.-Ing. Katharina Graweloh vom Sachverständigenbüro Infas Enermettic in Emsdetten.

Vorrangiges Ziel des Konzepts ist die Reduzierung der CO-Emissionen im Stadtgebiet. Im Beteiligungsverfahren, das im vergangenen Oktober begann, wurde ein Maßnahmenkatalog entwickelt, der der Stadt qualitative und quantitative Ziele an die Hand gibt. So solle der Ausbau der regenerativen Energien schrittweise ausgebaut werden, bis 2017 solle 50 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. Die Stadtverwaltung solle mit gutem Beispiel voran gehen und bis 2030 klimaneutral werden. Des Weiteren sollen mehr Wohngebäude saniert werden und die Bürger verstärkt an Energieversorgungsprojekten beteiligt werden. Im Sinne der Energieeffizienz müsse die Kraft-Wärme-Kopplung unterstützt und ausgebaut werden. Der Verbrauch von Heizöl, das in Cloppenburg laut des Gutachtens sowieso nicht zu den bevorzugten Energiequellen zählt, solle weiter reduziert werden. An die Bürger, betonte Graweloh, müsse appelliert werden, sich an der Verringerung des Verkehrs zu beteiligen und öfter einmal den Bus oder das Fahrrad zu nehmen.

Die Ausschussmitglieder einigten sich in der anschließenden Aussprache einstimmig darauf, sich in der Sommerpause intensiver in das Thema einzuarbeiten. Zudem solle jede Fraktion zwei Mitglieder in eine Arbeitsgruppe entsenden, die dann Empfehlungen an den Stadtrat erarbeiten werde, wie das Klimaschutzkonzept am besten umzusetzen sei. Reiner Tippkötter wies daraufhin, dass bei der Umsetzung des Konzepts die Stadt lediglich als Koordinierungsstelle agieren könne, im Vorfeld seien Zuständigkeiten zu klären. Darüber hinaus sei die Mitarbeit von außen, etwa durch die Wirtschaft, gefragt.

Ebenfalls dem Ziel einer CO-neutralen Stadt hat sich ein Vorschlag der Zentrumspartei verschrieben. Ratsherr Dieter Beuse stellte die Idee eines virtuellen Cloppenburger Energiesparkraftwerks im Internet vor. Bürger sollten hier die Möglichkeit bekommen, sich transparent und kostengünstig über Klimaschutzmöglichkeiten informieren zu können. Da einige Unklarheiten bezüglich der Umsetzung und der Finanzierung des Projekts herrschten, soll der Vorschlag nun innerhalb der Fraktionen eingehender beraten werden.