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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

POLITIK: „Steinkamp“-Anlieger fühlen sich „getäuscht“

26.09.2006

CLOPPENBURG CLOPPENBURG - Die Anlieger aus dem Wohngebiet „Steinkamp“ sind vor der Verabschiedung eines neuen Bebauungsplanes vor vollendete Tatsachen gestellt worden. Nach NWZ-Informationen hat der Verwaltungsausschuss mit den Stimmen der CDU-Mehrheitsfraktion den Antrag auf Zurückstellung eines Bauvorhabens zurückgenommen – ein elementares Hindernis ist für den Bauherren, der mit seinem dritten Entwurf auf einem Grundstück am Steinkamp zwei Zweifamilienhäuser errichten will, damit aus dem Weg geräumt.

„Wir sind vom Verhalten der Stadt bitter enttäuscht. Sowohl der Bürgermeister als auch Herr Asbree (Leiter des Planungsamtes, Anm. d. Red) haben uns hundertprozentig in die Hand versprochen, dass es keine weiteren Genehmigungen außerhalb des üblichen Rahmens gibt, solange der Bebauungsplan nicht beschlossen ist“, erklärte Rolf Grever, einer der Sprecher der Anlieger-Initiative, gestern Abend auf NWZ-Anfrage.

Eine weitere Zurückstellung habe juristisch keinen Bestand, erklärte gestern der Fraktionsvorsitzende der CDU, Hermann Schröer, während einer Stadtratssitzung. Es dürfe keine Entscheidung gegen geltendes Recht aufrecht erhalten werden.

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Die Anlieger rund um den „Steinkamp“ hatten Anfang Juni ihre Wünsche für den neuen Bebauungsplan formuliert. „Maximal zwei Wohneinheiten bei straßenseitiger Bebauung und eine für die rückwärtige Bebauung hätten wir ja noch geschluckt“, erklärte Grever weiter. Der Neubau von zwei Zweifamilien-Häusern sei im Hinblick auf die Erhaltung des Einfamilienhaus-Charakters des Gebietes völlig kontraproduktiv.

Die Stadt sieht das offenbar anders. Wie gestern aus Verwaltungskreisen bekannt wurde, würden zwei Gebäude mit jeweils zwei Wohnungen dem zu erarbeitenden Bebauungsplan entsprechen. Anlieger-Sprecher Rolf Grever ist bedient: „Vor der Kommunalwahl hat man uns versprochen, dass der Bebauungsplan abgewartet wird. Wir fühlen uns getäuscht.“

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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