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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Störche im Liebesspiel an der Barßeler Mühle

07.04.2015

Barßel Barßels „Storchenvater“ und ehemaliger Gemeindebrandmeister Heino Weyland hat allen Grund zum Strahlen. Vor rund zwei Wochen ließ sich der erste Storch in dem Nest bei der Windmühle in Barßel nieder. Seit ein paar Tagen hat sich in dem Nest ein weiterer Adebar breit gemacht. „Nun haben wir wieder ein Storchenpaar“, freut sich Initiator des Storchennestes.

Nicht nur Weyland, der vor etwas mehr als vier Jahren zusammen mit weiteren Kameraden der Feuerwehr bei der Holländer Galeriemühle das Storchennest errichtete, und dem Freundeskreis ist das eine frohe Kunde, sondern für alle Storchenfreunde, Natur- und Tierliebhaber.

„Die beiden Weißstörche sind nicht beringt. Es handelt sich auch nicht um die beiden Störche, die im vergangenen Jahr zwei Jungstörche groß gezogen haben“, sagt Weyland. Zu diesem Ergebnis war Weyland zusammen mit dem „Storchenvater“ des Landkreises Leer, Hans Appiß, gekommen. Nun hofft der Freundeskreis der Feuerwehr, dass in diesem Jahr die Nachzucht erneut von Erfolg gekrönt sein wird.

Die beiden Betreiber des Restaurants Müllerhaus, Sebastian Bartels und Björn Stallmann, sind der Ansicht, dass es sich um die Altstörche aus dem Vorjahr handelt. „Da sind wir uns ziemlich sicher, denn meistens beziehen die Störche wieder ihr Nest aus dem Vorjahr. Daher sind wir auch in der Namensgebung bei ,Helga’ und ,Hugo’ geblieben“, sagt Sebastian Bartels.

Heino Weyland glaubt, das die beiden Störche nicht wieder abziehen. „Es gibt reichlich Nahrung“, so Weyland. Insbesondere der nahe Mühlenteich und das beim Schöpfwerk angelegte Biotop bieten den Störchen Nahrung. Die Nähe der sumpfigen Wiesen in Flussnähe sprechen ebenfalls für den Standort.

Täglich kann man das Liebesspiel beobachten. Die „Glücksbringer“ klappern kräftig mit ihren Schnäbeln. Während der Balz stehen sogar beide Störche im Nest und klappern synchron. Die Nester werden immer wieder gereinigt und mit frischem Heu ausgepolstert, das sie von umliegenden Wiesen holen. „Es war taktisch klug, das wir vom Freundeskreis der Feuerwehr immer wieder auf Mietzahlung verzichtet haben“, scherzte der ehemalige Gemeindebrandmeister beim Anblick des Federviehs.

Das Ereignis hatte sich schnell rumgesprochen. Viele Schaulustige kommen zurzeit zur Mühle, um das Storchenpaar zu sehen. Doch das lässt sich in gut zwölf Metern Höhe nicht stören.

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