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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

So schön blüht Strücklingen

14.09.2019

Strücklingen In Zusammenarbeit von Jägern, Bürgerverein, Gemeinde Saterland und Privatpersonen sind in diesem Jahr in Strücklingen mehrere tausend Quadratmeter Blühstreifen, Blühwiesen und Wildacker entstanden. Diese schöne, blühende Vielfalt für Bienen und andere Insekten wollte der Bürgerverein Strücklingen festhalten.

Über die zehn Blühwiesen und ihre Anleger

Gemeinde Saterland: Wildblumenwiese an der Hauptstraße, 2200 Quadratmeter groß; Wildacker an der Hauptstraße/Ecke Utender Ring, 1500 Quadratmeter; Wildblumenwiese auf dem Esch, bestehende aus drei jeweils 800 Quadratmeter großen Streifen Konrad Janssen: Wildacker an der Bahnhofstraße, 1000 Quadratmeter

Silke und Arno Wessel: Wildacker an Straße Vorm Moor, 850 Quadratmeter Fördergemeinschaft Bokelesch-Klostergarten: Wildblumenwiese, 200 Quadratmeter Familie Jakobi: Wildacker am Utender Ring, 2400 Quadratmeter Familie Arens: Wildblumenwiese an der Straße Ockethun, 200 Quadratmeter Liana Pahl: Wildblumenwiese in Wittensand, 1500 Quadratmeter Familie Bunger: Wildblumen in Blumentöpfen am Rosenring

So überlegte sich der Arbeitskreis Natur- und Umweltschutz des Vereins in Kooperation mit der örtlichen Fotografin Gloria Rietberg, die größten Blühwiesen in Strücklingen, die dem Verein bekannt sind, zu fotografieren. Gestellt wurde das Ganze unter die Überschrift „Aktion Blühwiesen“. Da die Wiesen/Streifen (siehe Infobox) im Juli besonders schön blühten, wurde dieser Monat zum Fotografieren ausgesucht.

Seit Kurzem zieren die besten insgesamt 20 Fotos von den zehn Blühwiesen, Streifen und Wildackern die örtlichen Geschäfte, die Raiffeisenbank und das Pfarrheim – jeweils zwei pro Örtlichkeit. Bis auf zwei von Joachim Bunger wurde alle Fotos von Rietberg gemacht. „Die Aktion soll zeigen, dass das die Blühwiesen in Strücklingen sind und diese Leute oder auch die Gemeinde sie angelegt haben“, sagt Marlies Jakobi vom Arbeitskreis Natur- und Umweltschutz. „Unsere Aktion ist eine Ermutigung für alle, in dieser Richtung etwas zu tun, jeder nach seinen Möglichkeiten.“ So habe zum Beispiel Joachim Bunger vom Infozentrum in Bokelesch gezeigt, dass man selbst in Balkonkästen oder Blumentöpfen eine kleine „Blühwiese“ anlegen kann, sagt Jakobi.

Der Arbeitskreis würde sich darüber freuen, wenn viele Leute, vor allem Landwirte und Jäger, sich durch die „Aktion Blühwiesen“ angesprochen fühlen würden. „Wir wollen sie im nächsten Jahr wiederholen und schauen, wie viele dann dabei sind“, freut sich Jakobi bereits. Der Arbeitskreis dankt neben Fotografin Rietberg zudem der Gemeinde Saterland, die tatkräftig Wiesen angelegt und kostenlos Wildblumensamen zur Verfügung gestellt habe.

Marlies Jakobi hat auch gleich noch ein paar Pflegetipps für angelegte Blühwiesen. So sollten Wildblumenwiesen im Juni oder Juli abgemäht werden, damit sie wieder „durchgrünen“ können und die „Langsamkeimer“ Gelegenheit haben, aufzugehen. „Mit jedem Jahr werden die Wiesen schöner und wertvoller für die Natur, da auf diese Weise auch seltenere Pflanzen die Möglichkeit haben, zu keimen“, so Jakobi.

Anders sehe es beim Wildacker aus. Dieser sollte besser auf einer Fläche als an Hauptstraßen stehen, informiert die Strücklingerin. Diese Fläche sollte dann über den Winter ungemäht stehenbleiben und erst im Frühjahr untergepflügt werden. Jakobi: „So finden viele Tiere im Winter Futter und Schutz. Hier sind vor allem Landwirte und Jäger gefragt, denn sie haben die Möglichkeit, große zusammenhängende Flächen zu begrünen, der Staat unterstützt sie hierbei großzügig.“

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