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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Immobilie: Diskussion um ehemaliges Geschäftshaus

28.07.2018

Strücklingen Die Gerüchteküche um die zukünftige Nutzung des ehemaligen Geschäftshauses „Uhren Wilken“ an der Hauptstraße 627 in Strücklingen brodelt seit Wochen in der Bevölkerung des beschaulichen Ortes. Die Rede ist immer wieder von einer Flüchtlingsunterkunft.

Gekauft hat das Gebäude Geschäftsmann Wilfried Lucas aus Hollenermoor. Der 72-jährige Rentner besitzt mehrere Immobilien. So auch das auf der anderen Straßenseite der Hauptstraße befindliche Gebäude, ehemals Modehaus Naber. Der Bürgerverein Strücklingen nahm nun die kursierenden Gerüchte um die Folgenutzung zum Anlass, um in einer Informationsveranstaltung am vergangenen Donnerstag im Saterländer Hof quasi „Licht ins Dunkel“ zu bringen.

Auch Eigentümer Lucas wagte sich sozusagen in die „Höhle des Löwen“, wie es Schriftführer Heinz Schröer zu Beginn der Infoveranstaltung formulierte. „Wir wollen keine Revolte und niemanden angreifen. Uns geht es darum zu erfahren, was mit dem Gebäude zukünftig passiert. Jeder kann eine Immobilie kaufen und nutzen wie er es möchte“, betonte Schröer. Es gehe auch nicht darum, keine ausländischen Mitbürger in Strücklingen zu haben, meinte der Schriftführer unmissverständlich. Gleichwohl wolle man wissen, mit wem man es auf Dauer zu tun habe. „Uns ist es wichtig, dass dort keine sozialen Brennpunkte entstehen“, so Bürger Ralf Schulte Schließlich liege das Gebäude in der Ortsmitte.

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„Vor zwei Jahren habe ich das gegenüberliegende damalige Modegeschäft Naber gekauft und vor dem Verfall gerettet. Nun wurde mir dieses Objekt, ehemals Wilken, zum Kauf angeboten und da habe ich zugeschlagen. Oder wäre es Ihnen lieber, wenn das Gebäude verfallen würde?“, stand Lucas Rede und Antwort. Er könne die ganze Diskussion nicht verstehen.

Derzeit habe er kurzfristig zwölf Leiharbeiter dort untergebracht. „Generell vermiete ich nicht an Leiharbeiter und das habe ich auch nicht vor“, so Lucas. Ob Asylbewerber oder Hartz-IV-Empfänger zukünftig einziehen, wollte er nicht ausschließen. Es sollen fünf Wohneinheiten entstehen. Die Umbauarbeiten hätten schon begonnen, so Lucas. Eine Nutzungsänderung für das Gebäude habe er bereits über die Gemeinde Saterland beim Landkreis beantragt.

Allerdings hat der Landkreis Cloppenburg zwischenzeitlich einen Baustopp verhängt. „Das ist richtig“, bestätigte Lucas. Warum allerdings die Stilllegung angeordnet wurde, weiß er selber nicht. „Das hat man mir nicht gesagt. Ich weiß nur, dass die beantragte Nutzungsänderung noch auf einem Schreibtisch im Bauamt der Gemeinde Saterland liegen soll“, erklärte der Geschäftsmann.

Der Landkreis Cloppenburg beruft sich auf Paragraf 79 der Niedersächsischen Bauordnung. Eine Baugenehmigung für den Umbau des besagten Geschäftsgebäudes in Strücklingen liege derzeit nicht vor. Laut Landkreis ist die Stilllegung mündlich am 12. Juli angeordnet worden, schriftlich bestätigt wurde sie am 20. Juli. Wie es nun weitergeht, ist noch offen.

Nachdem das Traditionsunternehmen Wilken 2016 nach mehr als 60 Jahren geschlossen wurde, fand sich bis heute kein Nachfolger. Die Ära endete mit einem Ausverkauf. Der Juwelier und Auktionator Frank Albert aus Jever hatte seinerzeit den Warenbestand sowie die Ladeneinrichtung gekauft. Das Haus drohte zu verfallen. Nur die Werbung am Gebäude erinnerte noch an das Traditionsgeschäft.

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