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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Stadtentwicklung: „Subventionen“ für Café stoßen auf Skepsis

07.07.2012

CLOPPENBURG Mit einem flammenden Plädoyer hat am Donnerstagabend der Ehrenvorsitzende der Wirtschaftsgemeinschaft Cloppenburg (WGC), Wilhelm Boning, die Mitglieder zur Einigkeit aufgerufen und gefordert, dass Wirtschaftsgemeinschaft, Politik und auch Stadtverwaltung wieder an einem Strang ziehen müssten, um für Cloppenburg etwas zu erreichen. Mit der auf der Mitgliederversammlung im Restaurant Fleming von vielen Seiten beschworenen Einigkeit indes hatte es dann spätestens in der Diskussion um das geplante Einkaufszentrum Carré Cloppenburg sein Ende.

Verschärfter Angriffe sah sich vor allem der Vorstand gegenüber, der sich öffentlich pro Carré Cloppenburg ausgesprochen hatte – eine Position, die sich Mitglieder wie Franz Kampsen oder Hermann Thole nicht zu eigen machen wollten. Dass dann sogar der Investor „genos“ auf einen offenen Brief, den Thole an den Vorstand der Wirtschaftsgemeinschaft gerichtete hatte, geantwortet habe, sei „skandalös“.

Franz Kampsen befürchtet eine massive Schädigung der Innenstadtgeschäfte durch das Carré, einen Mehrbedarf an Lebensmitteln gebe es zudem nicht. Dem widersprach Jürgen Vortmann: Er sieht den Einzugsbereich für den Lebensmittelgroßmarkt „Kaufland“ auch im Umland.

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Heinz-Jürgen Grimme wies auf die Notwendigkeit hin, die Mühlenstraße rückwertig verkehrlich zu erschließen. In der Folge würde sich die Mühlenstraße relativ schnell entwickeln, ist sich Grimme – und mit ihm auch Vortmann – sicher. Es seien „interessante“ Kaufangebote an alle Grundstückseigentümer abgegeben worden, bislang aber ohne Erfolg. Grimme sprach von zwei Investoren, die bis zu 20 Millionen Euro in der Mühlenstraße ausgeben würden, ohne allerdings Namen zu nennen.

Karl Kleier forderte ein Einzelhandelskonzept ein: „Wir arbeiten auf Basis eines Gutachtens von 2006. Das ist Schnee von Vor-vorgestern.“ Andere Städte und Gemeinden im Umland seien da viel weiter und drohten, Cloppenburg den Rang abzulaufen. Ein externer Mediator könne möglicherweise helfen, die Verantwortlichen an einen Tisch zu holen, um die Stadtentwicklung gemeinsam voran zu bringen, schlug Vortmann vor.

Weitgehend Einigkeit herrschte unter den rund 20 Teilnehmern der Generalversammlung darüber, dass die Obere Lange Straße ein Café benötige. Das werde nach dem Wegfall von Burrichter mehr als deutlich. Hier schlug Grimme als Denkmodell vor, die Miete für einen Café-Betreiber von Seiten der WGC-Mitglieder eine Zeit lang zu subventionieren, um den Kostendruck zu nehmen. Die Befürchtung, dass dann andere Geschäfte bezuschusst werden wollten, äußerte etwa Kampsen. Es müsse eher an die Verpächter appelliert werden, sagte Jürgen Luttmer.

Während die Mühlenstraße hervorragend gastronomisch aufgestellt sei, müsse die Lange Straße aufholen, bekannte auch WGC-Vorsitzender Heinz-Josef Schröder. Er forderte zum Umdenken auf, denn wenn Städte keine Aufenthaltsqualität böten, würde es für sie schwer.

Bei drei Enthaltungen wurde der komplette Vorstand bei den Wahlen in seinem Amt bestätigt.

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