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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Medizin: Tante und Onkel hoffen auf Hilfe für kranke Nichte

30.07.2016

Barßel Maria Kistanowa ist 17 Jahre und kommt aus Omsk in Russland. Sie ist gezeichnet von einer Krebserkrankung im rechten Bein. Sie kann nicht laufen. Der Teenager benötigt dringend eine komplizierte Operation, die nur am Universitätsklinikum Tübingen gemacht werden kann. Kosten für den Eingriff: 43 000 Euro. Geld, das die Familie nicht hat.

Ludmilla und Wjatscheslaw Wagner aus Barßel gehören zur Familie. Sie leben seit 1996 in Deutschland und nehmen großen Anteil am Schicksal ihrer Nichte. Die Tante und der Onkel hoffen auf eine rettende Idee, wie dem Mädchen geholfen werden kann.

Maria war gerade einmal drei Jahre alt, als man bei ihr im rechten Oberschenkel Knochenkrebs diagnostizierte. Das kleine Mädchen aus Omsk musste viele Behandlungen über sich ergehen lassen. Im Folgenden entwickelte sich das rechte Bein nicht so wie das linke. Es ist 20 Zentimeter kürzer. Das Laufen fiel ihr schwer, die ganze Last ruhte auf dem linken Bein. Aber immerhin, sie konnte sich eigenständig bewegen und laufen.

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Dann passierte im Februar 2012 ein folgenschwerer Unfall. „Maria rutschte auf einer Eisfläche aus und stürzte“, erzählt Ludmilla Wagner. Beim Sturz brach der ohnehin von Krebs gezeichnete rechte Oberschenkel des mittlerweile 13-jährigen Teenagers auseinander. „Sie hatte große Schmerzen. Aber kein Arzt traute sich in Omsk zu, den Knochen zu richten“, sagt Tante Ludmilla Wagner. Man empfahl der Familie die Uniklinik in Tübingen.

15 000 Euro sollten der Eingriff und die Reise kosten. Die Familie kratzte alles Geld zusammen, außerdem wurde sie von russischen Hilfsorganisationen unterstützt. Im Mai 2013 lag Maria in Tübingen unter dem Messer. Der gebrochene Oberschenkelknochen wurde ausgehöhlt. Darin wurde eine Stange geschoben, die von zwei Stiften fixiert wurde. Und siehe da, der Knochen hielt. „Maria konnte das Bein belasten und wieder laufen“, erinnert sich Onkel Wjatscheslaw Wagner.

Vor rund zwei Monaten dann das Unfassbare. Ein Stift, der die Stange im Knochen halten sollte, ist aus unbekannten Gründen gebrochen. Die Folge: Das Bein hängt instabil am Körper herunter. „Seitdem sitzt Maria in der Wohnung im zweiten Stock eines Hochhauses und kann nicht raus. Einen Fahrstuhl gibt es nicht“, sagt Wjatscheslaw Wagner. Sie muss wieder operiert werden. Und wieder kommt nur die Tübinger Uniklinik in Frage. Diesmal allerdings soll nicht der kaputte Knochen geflickt werden, sondern durch eine Prothese ausgetauscht werden. Daher die hohen Kosten von über 40 000 Euro. Eine Krankenkasse in der Heimat zahlt das nicht.

„Wir wissen nicht, wie wir das Geld zusammenbekommen sollen. Dabei möchten wir Maria so gerne helfen. Wir sind verzweifelt“, sagt Ludmilla Wagner. Daher hoffen sie und ihr Mann, dass sich durch den NWZ -Artikel jemand findet, der helfen kann, der Tipps geben kann oder der vielleicht Kontakte zu Hilfsorganisationen oder Stiftungen hat. Erreichbar ist Familie Wagner unter Telefon  04499/2855 oder per E-Mail unter wagner-nina@hotmail.de.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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