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Aktualisiert vor 3 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Teamchef Rene Schäfer lobt Bedingungen

12.03.2012

CLOPPENBURG Keine Zeit zum Ausschlafen: Es ist Sonnabend, zehn Uhr morgens – seit Stunden herrscht große Betriebsamkeit auf dem Gelände des Emstekerfelder Motodroms. Die deutsche Speedway-Nationalmannschaft ist zu Gast: die Mitglieder des MSC Cloppenburg und ihre vielen Helfer haben alle Hände voll zu tun.

Die Bande muss stets rechtzeitig geöffnet werden, damit die Fahrer mit ihren Maschinen die Bahn verlassen beziehungsweise die nächsten Fahrer wieder auf die Bahn können. In den kurzen Pausen wird immer wieder die Piste gehegt und gepflegt. Unweit dieser Bande steht Markus Strehle. Der Pressewart des MSC Cloppenburg ist genau wie seine Vorstandskollegen seit Stunden auf den Beinen. Etwas müde wirkt er, aber seine Augen leuchten, wenn die Maschinen in einem atemberaubenden Tempo an ihm vorbeirauschen. „Wir haben alles dafür getan, den Jungs optimale Bedingungen zu bieten. Die Arbeit hat sich gelohnt“, sagt er und eilt sogleich ein paar Schritte nach vorne, um die Bande zu öffnen.

Ebenfalls einen Steinwurf von der Bahn entfernt haben die Fahrer ihr Lager aufgeschlagen. In einem der Zelte steht Kai Huckenbeck vom MSC Werlte. Der 19-Jährige zählt zu den hoffnungsvollsten Talenten im Speedway. In diesem Jahr fährt er für den MSC Diedenbergen in der ersten Bundesliga, in Polen geht er als Fahrer in der zweiten Liga an den Start. Zudem wird er an der Weltmeisterschafts-Qualifikation im kroatischen Gorican teilnehmen. „Das wird ein spannendes Jahr für mich“, sagt er. Er ist froh, am Trainingslager teilnehmen zu können. „Die Bahn ist in einem Top-Zustand. Es macht Spaß, mit den anderen Fahrern zusammen zu sein.“

Eine entspannte Atmosphäre herrscht auch in der Cafeteria. Sie steht nur ein paar Meter entfernt von Huckenbecks Zelt. Hier haben die ehrenamtlichen Helfer eine kleine Ruhe-Oase geschaffen. In einer Ecke des Raumes sitzen mehrere Männern an einem Tisch und schwärmen von den Fähigkeiten des Youngsters Robert Lambert. Der Engländer nimmt als Gastfahrer an dem Trainingslager teil. Er sei mit der Maschine sozusagen verwachsen und mache einen tollen Eindruck, meint ein älterer Herr – sein Sitznachbarn nickt. Gegen Mittag füllt sich die Cafeteria. Draußen gibt es zur gleichen Zeit keine Motorengeräusche mehr zu vernehmen. Es ist Mittagspause.

Um 13 Uhr steht dann der nächste Termin auf dem Programm. In den VIP-Räumen mit Blick auf die Rennbahn findet die Pressekonferenz statt. Unter der Leitung von Markus Strehle kommen MSC-Sportleiter Josef Kläne, Deutschlands Teammanager Rene Schäfer sowie die Fahrer Tobias Kroner und Stephan Katt zu Wort. Die Bedingungen seien optimal, so der einstimmige Tenor der Teilnehmer. Vor allem Schäfer zeigte sich angetan von der Bahn.

„Es passt einfach alles zusammen. Bereits im letzten Jahr hat es mir und dem gesamten Team sehr gut gefallen. Der MSC hat tolle Arbeit geleistet“, sagt er. Er würde es sich wünschen, wenn auch in den kommenden Jahren hier ein Trainingslager stattfinden würde, so Schäfer. MSC-Fahrer Tobias Kroner, der mit einem neuen Rennanzug ausgerüstet ist, sprüht vor Tatendrang. „Ich bin fit und fühle mich richtig gut“, sagt er und lächelt über das ganze Gesicht. Dennoch hält er es für verfrüht, irgendwelche Ziele zu nennen. „Das werde ich von Rennen zu Rennen entscheiden.“ Nach einer halben Stunde beendet Strehle die Pressekonferenz. Zuschauer und Fahrer applaudieren kräftig. Dann geht es auf die Bahn zurück. Schließlich steht um 14 Uhr das nächste Training an. . .

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