• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Teils düstere Prognosen für Kitas

06.03.2015

Friesoythe Die Kindergärten und Krippen im Stadtgebiet Friesoythes sind im kommenden Kindergartenjahr komplett belegt. Das geht aus der Erhebung der Stadtverwaltung hervor, die Fachbereichsleiter Walter Beckmann am Mittwochabend im Jugend-, Sport-, Kultur-, Freizeit- und Sozialausschuss vorstellte. Demnach sind alle Plätze belegt im Kindergarten St. Christophorus (143), Don Bosco (93) und Haus für Kinder Grüner Hof (75).

In den kommenden Jahren könnte sich die Situation weiter verschärfen: So gibt es laut Geburtenzahlen für das Jahr 2016/2017 in St. Christophorus einen Bedarf von 188, 2017/2018 von 179. In den Einrichtungen Don Bosco und Grüner Hof geht die Zahl 2016/2017 aber auf 135 Plätze zurück, im Jahr darauf wieder auf 152 hoch.

Ebenfalls komplett belegt sind die genehmigten Plätze des Kindergarten St. Monika, Gehlenberg (60) im kommenden Kiga-Jahr. Im St.-Johannes-Kindergarten Markhausen sind von 60 genehmigten Plätzen 54 belegt. In den kommenden Jahren geht die Zahl deutlich zurück auf prognostizierte 34 im Jahr 2018/2019.

Neuer Spielplatz

Der Spielplatz und der Fahrradständer für den Kindergarten St. Martin in Thüle sollen neu gestaltet werden. Die Stadt Friesoythe zahlt einen Zuschuss von 11 500 Euro.

Die gepflasterten Flächen auf dem Spielplatz seien sehr rutschig, wenn Sand darauf liege, an windigen Tagen wehe der feinkörnige Sand den Kindern ins Gesicht. Zudem seien Beete nicht hinreichend abgetrennt. Errichtet wird auch ein Fahrradständer für zwölf Kinderfahrräder. In Thüle zahlt die Stadt 100 Prozent der Kosten.

Ähnlich düster sehen die Prognosen für den St.-Martin-Kindergarten in Mittelsten-Thüle aus. Dort sind laut Anmeldungen von 35 genehmigten Plätzen 33 belegt. Im Jahr darauf werden voraussichtlich 40 Kinder den Kindergarten besuchen, im Jahr 2018/2019 stehen nur 18 Kinder zu Buche. Allerdings können sich noch Anpassungen ergeben.

Im Kindergarten St. Ludger Neuscharrel sind im kommenden Jahr von 25 Plätzen 15 frei. Die Zahlen bleiben relativ konstant. Einen deutlichen Rückgang verzeichnet dagegen auch das Haus für Kinder Piccolino Altenoythe: Laut Anmeldungen sind im kommenden Kiga-Jahr von 161 genehmigten Plätzen 146 belegt – für 2018/2019 werden 135 Kinder prognostiziert. Im Zwergenhaus Kampe – 38 von 50 Plätzen belegt – gehen die Zahlen auf prognostizierte 25 in 2018/2019 zurück.

In den Kinderkrippen gibt es freie Plätze in St. Johannes Markhausen (8) und im „Weidenkörbchen“ (7). Elisabeth Poschmann (CDU) mahnte, die Krippen nicht zu vernachlässigen und genügend Plätze vorzuhalten.

Die Stadt habe sich bislang keine Gedanken über die veränderte Situation gemacht, antwortete Walter Beckmann auf eine entsprechende Frage Poschmanns. Sicherlich werde unter den Einrichtungen getauscht. So müssten möglicherweise Friesoyther Eltern eine Fahrt nach Altenoythe in Kauf nehmen. Laut Gabriele Tepe, beratendes Ausschussmitglied und Leiterin des Kindergartens Don Bosco, würden die Friesoyther und Altenoyther Kindertagesstätten eh kooperieren.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04491 9988 2901
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.