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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Wolf an der Thülsfelder Talsperre gesichtet

11.05.2019

Thülsfelde Die Anzeichen verdichten sich, dass sich ein Wolf im Großraum der Thülsfelder Talsperre angesiedelt hat. Ein Jäger hat gerade am vergangenen Samstag wieder einen Wolf im Süden der Thülsfelder Talsperre gesehen. Der Jäger, der auch Förster ist, habe das Tier eindeutig als Wolf identifiziert, berichtete Revierförster Onno Striowsky auf Nachfrage unserer Zeitung. Der Wolf, vermutlich ein stattlicher Rüde, sei auf den Hochsitz, auf dem sich der Jäger befand, zugegangen und dann weitergezogen.

Mitte März war im nördlichen Teil der Talsperre direkt an einem Weg ein gerissenes Stück Damwild gefunden worden. Wolfsberater Hermann Wreesmann geht davon aus, dass ein Wolf das Tier gerissen hat. Dafür sprechen mehrere Indizien, hatte Wreesmann im NWZ-Gespräch erläutert. Das Damwild wies wolfstypische Bissspuren auf. Ebenfalls wolfstypisch: Der Pansen wurde nicht gefressen. Hundertprozentige Gewissheit soll die Genanalyse bringen. Proben hatte Wreesmann der Landesjägerschaft übersandt. Ergebnisse liegen aber noch nicht vor, sagte Wreesmann zur NWZ.

Dass ein Wolf im Umkreis der Talsperre, zu dem auch der Eleonorenwald zählt, sesshaft geworden ist, davon geht Striowsky aus. Auch für Wolfsberater Wreesmann ist das „nicht ausgeschlossen“. Viele Indizien sprechen dafür, allerdings ist so ein Wolfsterritorium auch bis zu 30 000 Hektar groß.

Am 6. Januar hatte ein Wolf im Bereich Horstberg in Vordersten-Thüle drei Lämmer gerissen. Das Tier wurde registriert als „GW 1013 m“. Ob dieser Grauwolf für weitere Risse verantwortlich ist, soll die Genanalyse zeigen.

Im September 2018 war beim Schafstall an der Thülsfelder Talsperre ein Stück Damwild gerissen worden. Und schon im November 2018 wurde ein Wolf von einem Jäger in Ufernähe der Talsperre gesichtet.

Für Aufregung sorgte jüngst ein Angriff in Löningen: Im Ortsteil Werwe wurden die Kadaver von acht Schafen und drei Lämmern gefunden. Ob der Wolf dafür verantwortlich ist, ist noch unklar, auch wenn die Fakten deutlich darauf hindeuten. Jedenfalls wird dieser Fall in der Karte der Nutztierrisse des Niedersächsischen Umweltministeriums als „in Bearbeitung“ geführt.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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