• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Treffen für Ehemalige

18.07.2019

Ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Moorgut Kartzfehn sowie der einstigen VEG Puten- und Gänseproduktion Neuglienicke (Neuruppin, Brandenburg) haben sich nun in Bösel getroffen. „Es soll jetzt jedes Jahr eine solche Begegnung sein“, hat Martin Meinerling vom Moorgut mit der anderen Seite vereinbart. Er und Karl-Heinz Müller vom Betrieb in Glienicke sind jeweils zuständig für die Treffen.

Kartzfehn hatte den Betrieb in Glienicke vor 30 Jahren übernommen. Der Leiter des Veterinärwesens in Gühlen-Glienicke, der spätere Kreistierarzt Matthias Rott, hatte den Kontakt hergestellt.

Heutzutage kennen sich die meisten Mitarbeiter durch ständige Kontakte. Doch das war bei den früheren, inzwischen ausgeschiedenen Arbeitern und Angestellten, nicht der Fall.

Jedes Jahr treffen sich jetzt die „Ehemaligen“, einmal in Kartzfehn, dann in Glienicke. Maria Brinkmann und Ludger Lanfer bereiteten mit Meinerling die Treffen in Bösel vor.

Thomas Stuhr, als Nachfolger von Michael von Kameke Bereichsleiter Elterntierhaltung, berichtete den früheren Mitarbeitern über die aktuelle Entwicklung, unter anderem im 2014 übernommenen Betrieb in Burglehn (Brandenburg). In der Lieberoser Heide, wütete vor einigen Wochen ein Waldbrand. Mit rund 27 000 Hektar war die Lieberoser Heide in der Brandenburger Niederlausitz einer der größten Truppenübungsplätze der DDR. Der Fund mehrerer Granaten erschwerte die Löscharbeiten.

„Das Feuer ist unseren Ställen aber nicht nahe gekommen“, erzählte jetzt Thorsten Mahlstedt, der Pressesprecher in Kartzfehn.

Im übrigen seien die Ställe der Elterntiere in den letzten Jahren nachgerüstet worden. Angesichts der hohen Temperaturen in den letzten Junitagen eine sinnvolle Investition. „Dennoch war das jetzt eine Herausforderung für uns“, sagt Mahlstedt. Aber: „Wir sind auf solche Hitzegrade vorbereitet“.

Der Putenbetrieb ist eines der wenigen DDR-Unternehmen, die die Wendezeit überstanden haben. Bis heute gehört er noch immer zu den größten Arbeitgebern in der Region.

490 Mitarbeiter hat das Unternehmen in ganz Deutschland, 240 sind es in Brandenburg, davon 210 in Gühlen-Glienicke und den umliegenden Orten. Aus der dortigen Putenzucht entstanden Elterntierfarmen. In Neuenkruge wurde die zweite Brüterei gebaut. Kartzfehn hatte Ende der 90er Jahre einen Marktanteil von annähernd 75 Prozent.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.